Start Hardcore Bale – Dayeater ::: Review (2023)

Bale – Dayeater ::: Review (2023)

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Bale - Dayeater (2023)
Bale - Dayeater (2023)

Bale ist eine fünfköpfige Combo aus München, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2005 dem Hardcore alter Schule verschrieben hat. Von den Qualitäten konnten sich Fans der Szene bereits auf der 2009 veröffentlichten EP sowie zwei weiteren Singles überzeugen, nun also der erste Full Length Output mit zehn Tracks und einer Spiellänge von gut 38 Minuten, der am 2. Juni das Licht der Welt erblickte. Betitelt ist er mit Dayeater.

So wirklich fleißig sind die Jungs demnach also nicht, aber wie sagt man so schön: „Gut Ding will Weile haben“. Also mal direkt schauen, ob das auch auf das Album der Bayern zutrifft. Los geht es direkt mit ein paar markanten Ausrufen von Frontmann Flo, ehe mit Painter Wanted direkt der erste Song aus den Boxen knallt. Und hier wird schnell klar, welche musikalische Sozialisation die Band genossen hat.

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In guter Oldschool Manier treffen hier tief gestimmte Gitarren auf hämmernde Basslinien und eine verzerrte Stimme. Als musikalische Einflüsse werden im beigelegten Sheet u.a. Agnostic Front und Integrity genannt, wobei keine der beiden Bands den Sound von Bale treffen widerspiegelt. Dazu sind die Jungs zu eigenständig unterwegs.

Man merkt auch, dass das Quintett sich bei der Produktion Zeit für Details gelassen haben. Alles wirkt stimmig, der Sound klingt schön fett und kleine Details machen die Songs rund. Trotzdem will bei mir nicht ganz der Funke überspringen. Auch nach mehrmaligem Durchhören bleiben bei mir keine konkreten Songs im Gehörgang hängen, kristallisieren sich keine Favoriten heraus. Was aber auf der anderen Seite wieder für die Homogenität des Albums spricht.

Nichtsdestotrotz ein insgesamt gelungener Output, der Hardcore-Fans durchaus zum Reinschnuppern einlädt. Bestimmt findet sich der ein oder andere begeisterte Hörer.

Tracklist

  1. Painter Wanted
  2. Everlasting Will
  3. Unasked Unanswered
  4. Dormant
  5. Dayeater (Dyer Island)
  6. White Is Black
  7. Our Remains
  8. Light Robber
  9. Something Inside
  10. Hardships
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– Playlist: Happy Release Day
BEWERTUNG
Bewertung
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Mein Name ist Rouven, ich bin 36 Jahre alt und komme aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten unterwegs bin, trifft man mich wahrscheinlich auf einem Fußballplatz in der Region. Musikalisch liegen bei mir die Wurzeln ganz klar im Punkrock (Pennywise, NOFX, Bad Religion, Millencolin) aber auch Hardcore-Scheiben rotieren bei mir auf dem Plattenteller (Risk it, Champion etc.).
bale-dayeater-review-2023Durchaus gelungenes Full Length Debüt der Münchener Hardcore-Band, dennoch mit Potenzial nach oben.

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