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LAK – … nichts eingebüßt ::: Review (2018)

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LAK steht für Lust auf Kunst. Die Band ist seit 1999 aktiv und quasi eine dieser typischen Schlachtrufe-Bands. Sie waren auch auf VII und VIII dieser Reihe, dann natürlich auch auf Es lebe der Punk und Die deutsche Punkinvasion V. Der übliche Deutschpunk, schreibste n drei Sterne-Review, biste schnell fertig, wenns ganz schlimm wird, einen Verriss. So bin ich an das Review dran gegegangen…

So ist es aber nicht gekommen. Die CD von Wiewaldi-Tonträger, das erste Album seit fast 10 Jahren, wanderte in meinen Player und kam da auch nicht mehr raus, bis jetzt, als ich L.A.R. war: Lust auf Review. Schon der Titelsong hat mich einfach weggeblasen. Ich geb zu, ich bin ein empfänglich für Durchhalteparolen und so trafen mich Lyrics wie Natürlich werden wir älter/ist doch ganz normal/ob 30 oder 40 völlig scheißegal und Auf unseren jacken ein zerschlagenes Hakenkreuz/wir sangen Lieder von Slime und träumten von Revolution/irgendwo zwischen Tradition und Religion/fanden eigene Wege und den eigenen Stil/für den wir heute immer noch stehen relativ unvorbereitet in mein nostalgisches Herz. Ist auch nicht die einzige Parole in dieser Richtung, gibt auch noch Solange ich lebe und natürlich Mit Joe Strummer an der Bar, das Video, das wir euch vor kurzem vorgestellt haben:

Für den Fußballfan gibt es Warum ich hier steh. ansonsten sind zwei Trennungsschmerz-Lieder auf dem Album: Aus Schluss und Vorbei und Lachen. Für den Politpunker gibt es Azad & Dilara, das ähnlich wie Fünf vor zwölf von Die Toten Hosen oder Ali von Udo Lindenberg versucht die rassistische Asylpolitik und Rassimus an einem Beispiel plastisch zu machen. Auch Roboter und Irgendwann gehören zu den politischen Songs des Albums. Abgerundet wird das Album durch das Akustikstück Die Schatten werden länger.

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Musikalisch ist das Album ziemlich im Midtempo gehalten, kein Geschrammel, die jungs beherrschen ihre Instrumente ohne Frage. Die Songs kommen druckvoll rüber, kein Wunder, produzierte das Album doch Kurt Ebelhäuser (Gitarrist bei Scumbucket und Blackmail, hat auch schon Donots, Pascow und Adam Angst produziert). Ein feines Stück Deutschpunk.

1. …nichts eingebüßt
2. Roboter
3. Irgendwann
4. Warum ich hier steh
5. Solange ich lebe
6. Hunde
7. Mit Joe Strummer an der Bar
8. Aus, Schluss und vorbei
9. Lachen
10. Azad & Dilara
11, Die Schatten werden länger

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Gripweed

Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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Bands: LAK

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