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Manifestation – Fair Enough ::: Review (2018)

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Manifestation aus Saarlouis bezeichnen sich gerne als „hardcore band with a working class environment“. Die Band wurde bereits 1996 gegründet, doch es dauerte ein paar Jährchen, bis sie sich als knallharte Hardcore-Band etablieren konnte, was an den etwas zähen Anfangsjahren lag. Doch seit einigen Jahren kann man auf die Jungs zählen. Auch wenn es die letzten Jahre wieder etwas ruhiger um die Band wurde. Warum? Das kann man in unserem Interview nachlesen. Das letzte Album Burden of Mankind liegt bereits 8 Jahre zurück. Frisches Blut hat die Band auch in Form von T. (Schlagzeug) und Tim (Bass), die 2016 zur Band stießen. Zeit also für ein neues Album. Diese hört auf den schönen Titel Fair Enough und erscheint diesen Monat über Dedication Rcords aus Bad Salzuflen.

Manifestation spielen Metal- und punklastigen Hardcore, der unter die Haut geht. Lieder wie Keep It Together, No Comply und We’re Back atmen den traditionellen Hardcore-Spirit aus der Arbeiterklasse-Perspektive getreu den beiden Mottos Fight for your class, not for your country und End racism and take a stand. Mal mehr im Midtempo, mal schneller und auch mal doomig wie bei No Comply bietet das Album einen Querschnitt durch alle Facetten des Hardcores, wobei das Gros der Songs doch klar den New Yorker Sound bevorzugt.

Die Produktion ist gelungen, die Songs haben genau den richtigen Druck und werden niemanden enttäuschen, der auf Old School Hardcore mit dezenten Metal-Einflüssen steht.

Das Album erscheint sowohl als streng limitiertes Vinyl in rot mit CD (sogenanntes Early Bord Set), dann noch in grün und schwarz. Zustätzlich natürlich auch als CD oder als digitaler Release. Anbei noch die beiden ersten Songs vom Album als Video.

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Titelliste

1 Black Despair
2 There’s A Light
3 Souls On The Run
4 False Mirror
5 Time Through My Hands
6 Valley Mount
7 No Comply
8 Keep It Together
9 Fair Enough
10 Fatal Union / Time To Die
11 We’re Back

Bild zur Verfügung gestellt von 7even AM
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Gripweed

Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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Bands: Manifestation

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