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No Trigger – Acid Lord ::: Review (2022)

Geschlagene 5 Jahre nach der letzten Veröffentlichung, melden sich No Trigger endlich mit neuem Material zurück. Ob sich das Warten gelohnt hat, lest ihr in unserem Review.

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No Trigger - Acid Lord (2022, Cover-Artwork)
No Trigger - Acid Lord (2022, Cover-Artwork)
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Geschlagene fünf Jahre nach der letzten Veröffentlichung Adult Braces, welches eine EP war, bringen No Trigger endlich neues Material. Zwar wieder „nur“ eine EP, aber sie haben ja auch eine LP für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Acid Lord heißt das neueste Werk der Band aus Massachusetts. Seit 2001 sind die Herrschaften unterwegs und haben nach ein paar selbst veröffentlichten EPs 2006 mit ihrem ersten Album Canyoneer in der Szene viel Aufmerksamkeit bekommen. Mit ihrem kraftvollen Sound in Richtung Strike Anywhere heizen sie schon ziemlich ein. Und endlich gibt es neuen Stoff dank Red Scare Industries.

Die gute alte Mischung aus Unverständnis gegenüber Religion und der Abneigung jeglicher faschistischer Tendenzen macht es für mich noch leichter, No Trigger einfach zu mögen. Jetzt sind eben hier auf Acid Lord fünf neue Songs zu bestaunen, die aber wie gesagt nur der Vorgeschmack für ein neues Album sein sollten. Die ersten drei werden dann auch auf dem Album zu finden sein. Guillotine und Acceptance Speech sind EP-Exclusives. Das ist mit dem Titel Dr. Album auch noch im Jahr 2022 zum Erscheinen angekündigt.

No Trigger (Pormo-Pic)

Zum Auftakt ballert uns der Titelsong einfach mal eine Minute voll in die Ohren. Der leichte Hardcorepunk-Einschlag, den No Trigger immer schon hatten macht daraus einen Appetizer par Excellence. Dann kommt die eingängige Midtempo-Nummer Antifantasy. Hier haben wir es mit einem Song zu tun, der sich auch gut auf einem Direct Hit!-Album machen würde. Etwas poppig, etwas Crossover, ziemlich cool. Und nicht zu vergessen natürlich auch die offensichtliche antifaschistische Andeutung schon im Titel. Tatsächlich setzt sich das aber auch beim nächsten Track Brainwashed fort und auch beim Rest der EP. Ska in den Strophen. Melodic-Punk im Refrain. Mitsingen durchaus erwünscht. Allgemein hält sich Acid Lord im Zaum. Weitere Schnelle Songs sucht man vergeblich. Zum Abschluss kommen dann eben noch genannte Songs, die es nur hier auf dieser EP gibt.

No Trigger sind mit neuem Material zurück. So weit, so gut. Ich persönlich hoffe auf etwas mehr Power beim kommenden Album. Klar, jammern auf hohem Niveau, aber ich mochte es schon, wenn es zwischendurch etwas schneller und härter wurde. Trotzdem ist Acid Lord eine gute EP, die einen schönen Voreinblick bietet.

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2 Kommentare

  1. Mir gefällt die EP überhaupt nicht!

    Das klingt nach College-Punk Platte Anfang der 00er, mit schlechtem Humor und ganz viel „radical“ mit coolen Handgesten. Der Opener hat noch etwas alten Charme, der Rest klingt wie ne andere Band.

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