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Pennywise – Never Gonna Die ::: Review (2018)

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Hier ist er also – der Nachfolger von Yesterdays aus dem Jahr 2014. Never Gonna Die heißt die neue Platte, die am 20. April 2018 offiziell über Epitaph Records released wird und die Punkrock-Welt begeistern soll. Nach dem Gastspiel von Ignite Sänger Zoltán „Zoli“ Téglás auf All or Nothing (2012), ist wie schon auf dem letzten Album wieder Jim Lindberg der Sänger der Band aus Hermosa Beach in Kalifornien.

Ob Pennywise nach so langer Schaffenspause noch die Kreativität, Energie und Lust haben ein gutes Album zu schreiben? Meine Erwartungshaltung vor dem ersten Hören war zugegebenermaßen eher niedrig. Zu oft passiert es, dass den großen Punkrockbands einfach die Energie ausgeht und sie Alben herausbringen, die meilenweit von früheren Hits entfernt sind. Diese Enttäuschung wollte ich mir ersparen.

Was Pennywise auf Never Gonna Die abliefern ist aber alles andere als eine Enttäuschung. Alter Schwede, die alten Herren haben es noch drauf! Sauschneller Punkrock, bei dem vor allem die Drums dermaßen Gas geben, das schaffen viele zwanzigjährige Drummer nicht. Die ersten sieben Songs wird da volle Pulle auf’s Gaspedal gedrückt, mit Goodbye Bad Times nehmen Pennywise dann in der Mitte des Albums das erste Mal das Gas raus.
Los geht’s jedoch mit dem gleichnamigen Song zum Album, der nach einem ruhigen Gitarrenintro nur so explodiert. Lindberg passt sich an’s Schlagzeug und die treibenden Gitarren an und singt seine Zeilen in einem Affenzahn – geil! Schon da war mir klar, dass ich die Erwartungen zu Unrecht runtergeschraubt habe. Denn mit American Lies und Keep Moving On geht es fulminant weiter. Das ist genau der melodische Punkrock aus den 90ern, den heutzutage viele Nostalgiker*innen so schmerzlich vermissen. Song Nummer vier, Hit Nummer vier: Dieses Album beinhaltet so viele Hymnen, Live While You Can sticht da aber noch einen Ticken mehr heraus. Der Refrain bleibt einem lange im Kopf, am besten gefallen mir aber die Gitarren, melodisch, treibend und die Akzente werden genau an den richtigen Stellen gesetzt.

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We Set Fire gefällt mir dann weniger, jedoch sind die darauffolgenden She Said und Can’t Be Ignored, der mit den langgezogenen „Aaaah’s“ genau in’s Schwarze trifft, wieder sehr stark. Am Ende werden mit Listen und Something New nochmal zwei krachende Songs rausgehauen, die ein sehr starkes Album perfekt abrunden. Nach meinem Geschmack hätten ein oder zwei Songs weniger dem Album auch gut getan, da es im letzten Drittel von Never Gonna Die dann doch etwas eintönig wird. Das ist jedoch jammern auf hohem Niveau und ändert nichts daran, dass sich Pennywise mit einem fulminanten Album eindrucksvoll zurückmelden!

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Kommentare ansehen

  • Sehr gutes Review. Dem kann ich mich nur anschließen... Da kann man dann nur eins machen. Bei dem schönen Wetter CD in das Auto, Fenster runter lassen und aufgedreht zum nächsten Skatepark fahren. (auf dem Dorf, kommt das immer recht geil. ?)

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Bands: Pennywise

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