Start Punk Pop-Punk Haeggbloms – Summit Of Lions ::: Review (2022)

Haeggbloms – Summit Of Lions ::: Review (2022)

Vielen Punk, für die Blumen!

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Haeggbloms - Summit Of Lions (Cover-Artwork)
Haeggbloms - Summit Of Lions (Cover-Artwork)

Also der Name klingt eher nach einem Ikea Artikel als nach einer deutschen Punkrock-Band. Ist vermutlich auch schwedischen Ursprungs und im Original eine Blume, ein Strauch oder ähnliches.

Tatsächlich wird hier Punkrock der melodischen und englischsprachigen Art gespielt und das laut Facebook seit 18! Jahren. Auch die Spielart der Musik und das (von mir) geschätzte Alter der Bandmitglieder lassen auf musikalische Sozialisierung Ende der Neunziger bzw. Anfang der Nuller Jahre schließen.

Punkrock mit sehr poppiger Kante wechselt hier zwischen Midtempo und schnellen Songs. Der Sänger polarisiert sicher mit seiner Stimme, die auch sehr gut zu radiotauglicheren Genres passen würde. Instrumental ist das Ganze gut gespielt, geschrieben und arrangiert. Aber auch hier hört man einen hohen Faktor für Radiotauglichkeit. Das ist sicher gewollt und dann auch gut umgesetzt.

Die Songs haben eingängige Hooklines, sind abwechslungsreich gestaltet und man kann das Album auch ganz durchhören (ohne Komplettausfälle). So richtig zündet es bei mir nicht, aber wer es gerne poppig und glatt mag, ist hier sicher nicht schlecht bedient. Meine Favoriten sind Devil`s Rock Song und Go Go Go.

Ich werde immer wieder an Millencolin der letzten Alben erinnert, sowohl die Stimme (nicht eins-zu-eins aber phasenweise), die Backings und das Songwriting. Aber immer noch eine Schippe radiotauglicher.

Die Produktion ist richtig gut gemacht, sehr klar und fett. Ein paar Ecken und Kanten würden mir auch hier gefallen. Das Cover gefällt mir leider gar nicht, aber das ist ja Geschmackssache. Schwer geschuftet wurde auch an der Videofront und es gibt 5 Singles bei YT. Alles wohl in Eigenregie ohne Vertrieb und Label und das Album wohl nur digital.

Fazit: Offenbar eine mit viel Liebe und Engagement betriebene Band und ein ebenso gemachtes Album. Sicher kein Muss, aber auch auf keinen Fall ein Fehler.

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– Playlist: Happy Release Day

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