Start Hardcore Kalik – Unsatisfied ::: Review (2020)

Kalik – Unsatisfied ::: Review (2020)

Starke Platte des Trios aus Horsens in Dänemark im Stile der Hardcore- und Punk-Ikonen der 80er Jahre.

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Kalik - Unsatisfied (2020)

Kalik sind eines der Beispiele, wieso ich das Schreiben für AWAY FROM LIFE so liebe. Immer wieder wird man auf neue, bisher unbekannte Bands gestoßen, die es wert sind, mit ihren Releases einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Bereits seit 2005 ist das Trio aus dem knapp 60.000 Einwohner großen Hafenstädtchen Horsens in Dänemark musikalisch unterwegs. Drei Outputs standen bisher auf der Habenseite, am 4. Juli ist nun mit Unsatisfied das vierte Release hinzugekommen. Darauf enthalten: fünf Songs mit einer Spiellänge von circa elf Minuten.

Kalik – Bandfoto (2020)

Aufgenommen wurde der Tonträger live auf einem alten 8-Track Kassettenrekorder, was man der Soundqualität allerdings absolut nicht negativ anhört. Die Qualität ist wirklich hervorragend und untermalt den rohen Sound der Songs. Auch wenn der Titel der Platte Unsatisfied lautet, unbefriedigend ist das Werk auf keinen Fall. Und auch nicht so düster, wie es das Cover zunächst vermuten lässt.

Kalik – Unsatisfied (2020)
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Musikalisch bewegt sich Kalik größtenteils auf den Spuren der frühen 80er Hardcore- und Punk-Combos, auch wenn zwischendurch in schöner Regelmäßigkeit Ska-Element eingebaut werden. Inhaltlich behandeln die Songs alltägliche Begebenheiten und Probleme, die jeder von uns kennt. Mal ernst, mal ironisch arbeitet sich das Trio durch die fünf Songs. Und so folgt auf einen Song, der von den Schwierigkeiten der Aussprache des Wortes Chipotle handelt, ein Track, der offen den Faschismus in unser heutigen Gesellschaft anprangert. Zum Ausklang gesellen sich dann sogar noch die melodiösen Klänge eines Schifferklaviers hinzu. Ich find‘s einfach nur gut.

Tracklist

  1. Unsatisfied
  2. No Means No
  3. Chipotle
  4. Waste
  5. Everything Falls Apart
BEWERTUNG
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Mein Name ist Rouven, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten unterwegs bin, trifft man mich wahrscheinlich auf einem Fußballplatz in der Region. Musikalisch liegen bei mir die Wurzeln ganz klar im Punkrock (Pennywise, NOFX, Bad Religion, Millencolin) aber auch Hardcore-Scheiben rotieren bei mir auf dem Plattenteller (Risk it, Champion etc.).

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