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Start Punk Deutschpunk Pascow – Sieben ::: Review (2023)

Pascow – Sieben ::: Review (2023)

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Pascow - Sieben (Album-Cover, 2023)

Pascow – Sieben (CD/LP – Rookie Records/Kidnap Music – 2023)

Fast drei Jahre nach Jade folgt mit Sieben ein Nachfolger im Hause Pascow.
14 Nummern sind auf dem Album, welches in einem weißen Pappschuber daher kommt. Im Pappschuber hat das Album ein Doppelcover, auf der einen Seite ein Junge, auf der anderen ein Mädchen. Sehr simpel ohne irgendwelche Schriften.

Pascow (2022, Photo by Andreas Langfeld)

Mit Openingtrack, Himmelhunde, wird gleich ein Hit hingelegt. Ein einprägsames Bassintro eröffnet Song und Album, Drummer Ollo zählt ein und Gitarrist Sven steigt mit einer dezenten Gitarrenspur ein. Nach ca 45 Sekunden knallt es, die Band ist vollends da und stellt den Hörer vor eine Wall Of Sound, um einen Ausdruck von Phil Spector zu nutzen. Der Schluss ändert sich dann Radikal zum Rest des Songs, fast wie es auch Kvelertak gerne mal bei ihrem Songwriting machen.

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Mit Königreiche im Winter folgt die zweite Single. Hier hat Alex mit seinen Worten im Refrein wieder Bilder gemalt, auch wenn die Thematik nicht so schön ist. Der Refrain wird großteils von Acht Eimer Hühnerherzen Sängerin Vega gesungen. Der Song ist einer meiner persönlicher Favoriten der Platte.
Mit Monde folgt eine Nummer die stilistisch auf jeder Pascow Platte hätte sein können. Schlicht und cool! Der Refrain gehört zu den besten von Pascow je geschriebenen, er hängt mir seit zwei Wochen im Kopf!
Einen Midtemposong liefert die Band mit Gottes Werk und Teufels Beitrag. Inhaltlich klare Nummer gegen Recht und die Bequemlichkeit des wegsehens.
Bei Mailand spielen Saiteninstrumente mit. Hier wagt die Band Experimente. Das ganze steht dem Song sehr gut! Der Refrain lädt zum mitsingen ein und macht viel Spaß, auch wenn ich mich an den Sound der Nummer erstmal gewöhnen musste.
Das Gitarrenintro von Daniel & Hermes erinnert an Joe Strummers Gewissen ohne eine Kopie davon zu sein. Es ist schön zu sehen wie sich die Band entwickelt und trotzdem sich selbst treu bleibt!
Von Unten Nichts Neues erinnert mich an Kraftklub. Allerdings in besser!
Vierzehn Colakracher ist eine verdammte Hymne! Den Refrain werden auf der Tour tausende Leute mitgrölen! Hier hat sich die Band einen Gänsehautmoment geschaffen.

Wieder einmal haben Pascow ein tolles Werk geschaffen! Kauft euch die Platte, wahrscheinlich wird 2023 nichts besseres mehr veröffentlicht werden!

Pascow – Sieben (Album-Cover, 2023)
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– Playlist: Happy Release Day

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