Bo Lueders mit Harm’s Way auf dem Mission Ready 2019 (Photo by Michelle Olaya)
Bo Lueders mit Harm’s Way auf dem Mission Ready 2019 (Photo by Michelle Olaya)

Bo Lueders, Co-Moderator des beliebten Hardlore Podcasts und Gründungsmitglied sowie Gitarrist von Harm’s Way, ist verstorben.

Hardlore teilte die Nachricht über ihre soziale Kanäle mit:

It is with heavy, broken hearts that we share that our beloved Bo Lueders has passed away.

He will be remembered for his unwavering empathy and compassion for his friends & family and his magnetic, inimitable presence on & off the stage.

Die Familie und der Freundeskreis bitten um „Rücksicht und Privatsphäre“ in dieser „äußerst schweren Zeit“. Gleichzeitig werden Menschen, die mit Depressionen oder Selbstverletzungsimpulsen kämpfen, ermutigt, Hilfe zu suchen.

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Harm's Way (Photo by E. Aaron Ross)
Harm’s Way (Photo by E. Aaron Ross)

Lueders prägte die Hardcore-Szene in Chicago maßgeblich. 2006 gründete er Harm’s Way, die bisher fünf Studioalben veröffentlicht haben, zuletzt Common Suffering im Jahr 2023. Außerdem spielte er bei XweaponX, einer Hardcore-Band aus Kentucky, in der auch Bryan Garris, Sänger von Knocked Loose, mitwirkt.

2022 begann Lueders, den Hardlore Podcast gemeinsam mit Colin Young (Twitching Tongues, God’s Hate) zu moderieren. Zu den Gästen zählten unter anderem Davey Havok (AFI), Claudio Sanchez (Coheed and Cambria) und Randy Blythe (Lamb of God). Die letzte Folge war ein zweiteiliges Interview mit Freddy Cricien von Madball.

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Nach seinem Tod veröffentlichte Colin Young auf Instagram einen persönlichen Nachruf:

„Bo, I am writing this in hopes that it reaches you in some way cosmically. I will love, mourn, and celebrate you forever.

This beautiful thing we built together was the greatest honor of my life, and my only solace is knowing that we documented a lifetime of memories, at first to share with the world, but now to look back on and preserve your warm, kind soul forever.

Say hey to Cayle and Cliff Burton for us, and feel free to stop by and haunt me any time. Every song is about you now. Let’s do it all again in the next life.“

Unser herzlichstes Beileid gilt den Hinterbliebenen, Familienangehörigen und engen Freunden.

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AWAY FROM LIFE
2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

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