Auf dem eigenen Label Black Gold Alliance veröffentlicht der Born From Pain Frontmann Rob Franssen das neue Werk seiner Band. Endlich! Es ist das erste Lebenszeichen der Gruppe aus dem südlichen Zipfel der Niederlande seit mehr als sechs Jahren. Die Gründe für diesen langen Zeitraum ohne echten Output erläutert Franssen ganz einfach.
Wir alle sind außerhalb der Band noch vielseitig unterwegs. Alle müssen arbeiten und ihr Leben am Laufen halten. Da der Tag für jeden Menschen nur 24 Stunden hat, müssen Abstriche gemacht werden. Außerdem wollen wir nicht halbgaren Scheiß veröffentlichen…
Das Warten hat sich aber mehr als gelohnt, denn Born From Pain teilen wieder gewaltig aus. Nach dem Instrumentalopener Defiance (hier bleibt man sich treu, eröffneten solche Stücke auch die beiden letzten Studioalben) geht es mit dem Titeltrack direkt in die Vollen. Irgendwo zwischen brachialem Metal und wütendem Hardcore zeigt eine der dienstältesten Bands aus Deutschlands Nachbarstaat, dass man die Krallen immer noch ausfahren kann.
Sowohl für langhaarige Kuttenträger als auch für fäusteschwingende Muskelshirtfans ist auf der neuen Scheibe ordentlich was zu finden und manchmal überrascht das Quintett sogar. Wie etwa mit melodischen Gitarrenriffs, beispielsweise bei My war, die das brachiale Gewitter auflockern.
So bleibt Siege Mentality ein hörenswerter Hassbrocken, der alle Vorzüge von Born From Pain in knapp 16 Minuten serviert. Für den fantastischen Sound der Scheibe ist übrigens der Däne Tue Madsen verantwortlich, mit dem die Limburger schon des Öfteren zusammenarbeiteten. Starkes Teil!





![Interview mit Robert “Nunzio“ Ortiz und Drew Stone von Antidote [2013]](https://www.awayfromlife.com/wp-content/uploads/Antidote-Hardcore-Band-New-York-218x150.jpg)












