Dead Pioneers, die indigene Punkband aus Denver, kehrt mit einem ihrer bisher wütendsten, kraftvollsten und wichtigsten Werke zurück. Während der Aufstieg der extremen Rechten und der weißen Supremacisten weiter zunimmt und sie aus ihren Verstecken hervorkommen, veröffentlicht die Gruppe ihre neue Single „Nazi Teeth“. Es ist das erste Stück aus ihrem noch in diesem Jahr kommenden, dritten Album, zu dem weitere Details folgen werden.
„Auch wenn es bedauerlich ist, dass dies überhaupt notwendig ist, werden wir uns niemals scheuen, das Offensichtliche klar anzusprechen“, erklärt Frontmann Gregg Deal.
„Wir hätten allerdings nicht erwartet, dass dieses offensichtliche Problem die Wiederbelebung des Faschismus auf amerikanischem Boden sein würde. Vielleicht hätten wir das aber tun sollen. Frustriert und wütend, bereit und willens zu kämpfen, ist uns bewusst, dass die Notwendigkeit, einen solchen Song zu schreiben oder diese Worte laut auszusprechen, düster, ironisch und beunruhigend ist. Dennoch sind wir hier. Und wir sind hier, um das zu tun!“
Die Single enthält eine Gesangskollaboration mit Stephanie Bryne von der feministischen Punkband Cheap Perfume aus Colorado.
„Wir erleben gerade in Echtzeit die gewalttätige und erschreckende Überdehnung dieser Regierung, während viele unserer Brüder und Schwestern seit Generationen unter der weißen Vorherrschaft und dem Kolonialismus leiden“, sagt Stephanie. „Nazi Teeth ist ein Aufruf zum Handeln, um gemeinsam mit Freunden, Familie und Gemeinschaft standhaft zu bleiben. Wenn wir die Nazis in Schach halten, bleiben wir alle frei.“
„Die Vereinigten Staaten von Amerikkka sind in Aufruhr, und ‚Nazi Teeth‘ ist nicht nur unsere Antwort auf das, was wir auf den Straßen des sogenannten Landes der Freiheit sehen und erleben, sondern auch ein Aufruf zum Handeln, um gegen die anhaltende Manifestation der Kräfte zu kämpfen, gegen die unsere Großeltern und Urgroßeltern vor mehr als 81 Jahren gekämpft haben“, fährt Gregg fort.
„Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber für manche Leute muss es offenbar noch einmal ausdrücklich gesagt werden: Scheiß auf Nazis, scheiß auf Faschismus, scheiß auf ICE, scheiß auf Pädophile und scheiß auf Trump und seine Regierung. Wenn Gewalt die einzige Sprache ist, die sie verstehen, ist es okay, Nazis die Zähne einzuschlagen.“
In wenigen Wochen spielen Dead Pioneers ihre erste große UK/EU-Headline-Clubtour mit zahlreichen Stationen auch bei uns. In mehreren Städten werden die Tickets knapp, es heißt schnell sein.
DEAD PIONEERS LIVE:
05. März – Wiesbaden, Schlachthof
06. März – Stuttgart, Juha West
07. März – Köln, Helios37 (Low Tickets!)
09. März – Zürich, Bogen F
11. März – Wien, Arena
12. März – München, Backstage
13. März – Berlin, Cassiopeia (Low Tickets!)
14. März – Hamburg, Hafenklang (Low Tickets!)





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