Gotta Light ist kein typisches Streetpunk-Album.
Stattdessen bekommst man eine raue, melancholische Platte, die mehr auf Geschichten und Stimmung setzt als auf stumpfe Parolen.
Die Band rund um Sänger Johnny „Peebucks“ Bonnel (Swingin’ Utters, Filthy Thieving Bastards, Primitive Heads) liefert hier keinen stumpfen Streetpunk-Abriss, sondern ein Album, das mehr will – und das merkt man ziemlich schnell.
Schon der Opener Ghetto Sidewalks zieht einen rein:
Rauer Streetpunk, aber mit einem melancholischen Unterton, der sich durchs komplette Album zieht.
Wer hier auf kompromisslosen Streetpunk hofft, wird überrascht sein.
Gotta Light bewegt sich eher zwischen Streetpunk, Folk-Punk und klassischem US-Punkrock
Die Nähe zu den Swingin’ Utters ist dabei nicht zu überhören – was ja auch kein Wunder ist.
Viele Songs kommen im Midtempo, setzen auf Melodie und Atmosphäre statt auf stumpfes Geballer.
Das funktioniert gut, auch wenn man sich hier und da vielleicht einen echten Banger mehr gewünscht hätte.
Die Songs fühlen sich wie kleine Geschichten an, die Stimmung ist durchgehend kohärent und es gibt keinen peinlichen Pseudo-Street-Kitsch. Was ich dennoch bemängele, ist, dass die Songs so auf Dauer nicht wirklich hängenbleiben wollen, da vieles recht gleich klingt. Der große Hit oder der große Wow-Moment fehlen irgendwie, was ein wenig schade ist.
Für Plattensammler interessant:
Das Teil gibt’s als Picture Disc bei Pirates Press in zwei Versionen. Beide haben auf der A-Seite das gleiche Artwork von Bonnel. Die B-Seite kommt entweder in Schwarz-Weiß oder in Schwarz–Weiß mit pinken Elementen.
Tracklist
- Ghetto Sidewalks
- Mudders Boy
- Fall To Pieces
- Pocket Find
- Gutter Roller Mart
- Nobody Here
- Death Can Always Keep Up
- I Fold
- I Don’t Like You
- Cause and Effect





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