The Molotovs bestehen aus den beiden Geschwistern Mathey und Issey Cartlidge. Obwohl Matt erst 17 und Issey 19 Jahre alt sind, haben sie seit ihrer Gründung 2020 mehr als 600 Shows gespielt. Unter anderem als Opener für The Libertines, Sex Pistols, Blondie, Iggy Pop und The Damned.
Irgendwo da liegen auch die Einflüsse der Band. Die elf Songs des Albums kann man irgendwo zwischen Poppunk, Garage Rock, Indie und Britpop verorten. Dabei hört man aber immer wieder den Einfluss alter Punkbands durch. Zudem klingt das alles irgendwie verdammt britisch. Man könnte den Sound irgendwie als generationenübergreifend bezeichnen.

Beim Hören kommen mir dauernd Namen wie Buzzcocks oder Paul Weller oder manchmal gar Oasis in den Kopf. Dabei sind die Songs sehr catchy und verbreiten einfach gute Laune beim Hören.
Man könnte jetzt sagen: alles schon mal gehört. Das mag teilweise stimmen, dennoch verleihen The Molotovs ihren Songs immer eine eigene Note.
Die Lyrics sind jedenfalls aus der jetzigen Zeit. So behandelt der Opener Get A Life das leider allgegenwärtige Thema von Online-Hate.
Auch sonst geht es viel um Self-Empowerment und darum, einfach eine gute Zeit zu haben.
Ganz sicher kann man sagen, dass das Album nicht jeden ansprechen wird. Und ganz klar haben The Molotovs eine Menge an radiotauglichen Songs im Petto. Trotzdem sage ich: Respekt dafür, dass man in so jungen Jahren ein solches Album machen kann, und ich bin mir recht sicher, dass The Molotovs in Zukunft in ausverkauften Hallen spielen werden.
Das Album wurde von Jason Perry (Don Broco, Trash Boat) in den Marshall Studios produziert, und erscheint am 30. Januar 2026. Wer sonst eher auf Geballer steht und sich wagt, ein wenig über den Tellerrand zu kucken, wird sicherlich ein sehr cooles Sommeralbum entdecken.
Tracklist
- Get A Life
- Daydreaming
- More More More
- Come On Now
- Nothing Keeps Her Away
- Wasted On Youth
- Geraldine
- Newsflash
- Rythm Of Yourself
- Popstar
- Today’s Gonna Be Our Day





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