V.A.M.17 - Vincere Aut Mori (2026)
V.A.M.17 - Vincere Aut Mori (2026)

Vincere aut mori ist Latein und bedeutet „Siegen oder sterben“. Es war der Wahlspruch der Belling’schen Husaren, einer preußischen Kavallerie. An der Kopfbedeckung der Husaren war ein liegendes Skelett mit Sanduhr und Sense als Symbol des Todes. Dieses Skelett ist auch auf dem Label der E.P. von V.A.M. 17 abgedruckt. Da diese Husaren im Gegensatz zu anderen ein ganzes Skelett trugen, anstelle eines Totenkopfs, wurden sie auch als „Der ganze Tod“ bezeichnet.

Soviel zur Geschichte und zum Namen der Band, wobei ich nicht weiß, wofür die 17 steht, die sich auch alle Bandmitglieder hinter ihren Namen gesetzt haben.

Das Cover passend zu alledem und wie so oft in letzter Zeit bei Oi!-Bands eine Anlehnung an irgendwelche Ritter. (Siehe Lion’s Law usw.)

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Zur Musik:

Die Band war mir komplett unbekannt. Ich wusste gar nicht, worauf ich mich hier einließ. Das kann mal ganz spannend sein. Aber kennt ihr das, ihr legt die Nadel auf, die ersten Töne erklingen und ihr seid schockverliebt?

Jedenfalls ging es mir hier genauso. Nennt es Oi!, nennt es Streetpunk, nennt es Skinhead Rock ’n’ Roll. Wobei Skinhead Rock ’n’ Roll es für mich hier am besten trifft.
Die Magdeburger klingen dreckig und gemein. Sehr raue Stimme und Lieder, die verdammt nach vorne gehen.
Direkt der Opener Breakout zieht einem den Teppich unter den Füßen weg. No Mess, No Fuzz ist genauso ein Banger. Verdammt, sind das geile Songs. In dem Song wird auch direkt mal den alten Legenden gehuldigt. Der Song geht nämlich an The Last Resort.
Breakout besagt eigentlich, dass man aus seiner Alltagsroutine herauskommen und den Arsch hochkriegen soll.
Conquer And Colonize ist pure Kritik an eben diesem System.

Die vier Songs sind allesamt Bombensongs. Mehr kann man da gar nicht sagen. Nervig nur, dass man nach zwei Songs immer wieder aufstehen muss, um die Platte zu drehen.
Da hoffe ich demnächst doch auf ein ganzes Album.

Jeder der guten Oi! zu schätzen weiß, sollte hier unbedingt zugreifen.

Leider hat die Band kein Video, aber die Songs hier gestreamt werden.

V.A.M.17 (2026)
V.A.M.17 (2026)

Tracklist

  1. Breakout
  2. Conquer And Colonize
  3. No Mess, No Fuzz
  4. One Of A Kind
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– Playlist: Happy Release Day
BEWERTUNG
Vincere Aut Mori
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SteveS
Hey, ich bin Steve. Punk hab ich mit 12 entdeckt als ich eine CD von The Exploited kaufte. Hardcore kam ein wenig später, weil ich Gang Green durch ein Coversong von Tankard entdeckte. Ich veranstaltete kleine DIY-Shows in Luxemburg und schrieb fürs Punkrock!, fürs Plastic Bomb, für den Gestreckten Mittelfinger und fürs Polytox. Und nun bin ich hier :)
v-a-m-17-vincere-aut-mori-review-2026Eine Bomben-EP der Magdeburger Band. Zwar leider nur vier Songs, aber die hauen voll rein.

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