Abrichten - Aufheben (2026)
Abrichten - Aufheben (2026)

Obwohl die Band Abrichten schon im Spätherbst 2014 gegründet wurde, habe ich noch nie auch nur einen Ton von ihnen gehört.
Das mag aber auch vielleicht daran liegen, dass ich den Stil, den sie spielen, also Noise-Rock, auch nicht wirklich höre, bis auf ein paar Ausnahmen, wie Dyse vielleicht.
Und als ich mir dann die Songs vom Album Aufheben anhörte, wusste ich auch warum.
Das ist definitiv keine Musik, die man so nebenbei laufen lässt, und auch erfüllt das Album einen wenig mit Freude, was aber wiederum nicht am Nichtskönnen der Band liegt, sondern eher an den doch sehr dystopischen Klängen und Lyrics.

Furztrockene Riffs und treibende Rhythmen sind die Grundlage zu diesem Album. Oder auch mal Disharmonie, die einen aber nicht nervt. Trotzdem wiegt das Ganze sehr schwer, roh und unpoliert.
Inhaltlich bewegen sich die Lyrics zwischen Wut, Haltung und Trotz und einem gewissen Teil Provokation. Trotzdem sind die Songs nicht beliebig, sondern besitzen alle ihren eigenen Charakter.

Sicherlich keine Mainstreammusik, aber das soll es ja auch nicht sein. Das Album kommt auf Tape bei It’s Eleven Records in einer 50er Auflage. Sammler sollten vielleicht direkt mal zuschlagen.

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Abrichten (2026)
Abrichten (2026)

Da es keine Videos gibt, habe ich euch einfach zwei Links hereingestellt, wo ihr euch zwei Songs anhören könnt.

https://www.instagram.com/reels/DT98Y0JCCT4/

https://www.instagram.com/reels/DTZ9wa8CK97/

Tracklist

  1. Wasser
  2. Liegestütze
  3. Körper
  4. Seele
  5. Chef
  6. Klappern
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– Playlist: Happy Release Day

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