DeKleineOpstandBouwers Brekers_Cover

Manchmal gibt es das noch. Beim Rumstöbern online bin ich auf dieses rosa Plattencover mit dem Artwork von heraustrennbaren Plastikteilen gestoßen. Damit hatte die Band schon mal meine Aufmerksamkeit. Also mal kurz reingehört. Und dann war‘s um mich geschehen.

De Kleine Opstand aus Rotterdam, die kleine Rebellion übersetzt, machen Skate-/Funpunk als wären wir noch irgendwo zwischen 1990 und 2003. Im positivsten Sinne. Jeder der acht Songs auf Bouwers & Brekers (Google sagt: Bauunternehmen & Abbruchunternehmen) geht direkt ins Ohr und bringt die Beine in Bewegung. Den Anfang macht der Song Geen Activist.

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Aber auch an den anderen Songs der Platte merkt man, dass die drei „Jungs“ einfach Spaß an ihrem Sound haben. Immer wieder scheinen musikalische Einflüsse der großen Vorbilder des Genres durch, ohne dass es einfach nur abgekupfert klingt. Außer der Song Rijnhavenstrand. Hier handelt es sich quasi um ein Ramones-Cover mit angepasstem Text.

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Ein Grund, dass die Songs ihren eigenen Charme haben, ist für mich die Tatsache, dass die Band auf Niederländisch singt. Am Anfang vielleicht noch etwas ungewohnt, singt man beim dritten Durchlauf schon mit. Und wer einen Song hat, der Spek & Bonen heißt, wird sowieso in mein Herz geschlossen.

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De Kleine Opstand schaffen mit ihrem Debut etwas, dass ich eigentlich nicht mehr für möglich gehalten haben: Ende 2025 noch ein Skatepunkalbum zu veröffentlichen, das frisch und neu klingt und eben nicht wie eine Coverband. Und allein deswegen sollten alle Leserinnen und Leser hier mal reinhören. Und wenn es euch gefällt, gibt es die Platte z.B. auch physisch bei Shield Recordings, die Bouwers & Brekers bereits im November veröffentlicht haben.

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– Playlist: Happy Release Day
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Maik
Aufgewachsen im ländlichen Taunus, folgte so schnell wie möglich die Flucht in die große Stadt am Main. Nach dem ganzen Rumtreiben auf Konzerten, Festivals und Veranstaltungen rund ums Rhein-Main-Gebiet war es Zeit für etwas Sinnvolles. Aber Privatier ist leider kein Ausbildungsberuf. Also zurück zum Hardcore und Punkrock.

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