Donner aus Aschaffenburg legen mit Zurück ins Elend eine neue EP vor. 2018 hatten sie ihre erste EP Tresengeschichten veröffentlicht. Deren Titeltrack findet sich in einer neu bearbeiteten Fassung als letzter Song auf der EP wieder. 2022 folgte das Album doch kaputt über nth.records. Die vorliegende EP ist die erste über das Label Abbruch Records. Sie liegt mir als 140g Platte im schwarzen Vinyl vor. insgesamt 100 Stück soll es davon geben. Das Cover, eine Stadt im Ausnahmezustand erinnert an die 1980er/1990er Jahre. Musikalisch handelt es sich um aggressiven Deutschpunk mit angepisstem Hardcore-Gesang. Insgesamt sind fünf Songs auf der EP.
Sie startet auf der A-Seite mit dem schön aggressiven Skinhead O‘ Connor gegen Smalltalk und Belanglosigkeit. Normal Kaputt ballert in bester Rawside-Manier gegen das kaputte System. Musikalisch abwechslungsreich wird das Titelstück präsentiert, das mit Saxophon von Schnalli (T-Killas wenn mich nicht alles täuscht) überrascht.
Die B-Seite featuret dann mit Sellemols dann ein weiteres Highlight. Inhaltlich geht es natürlich, der Dialekt-Titel sellemols für „damals“, deutet es ja an, um Vergangenes geht in diesem Fall gegen Ewig-Gestriges und Traditionsverliebte. Die EP endet mit der Neufassung von Tresengeschichten.
Angepisster Hardcore-Deutschpunk für Freunde von Recharge und Rawside.
1. Skinhead O´Connor 03:06
2. Normal Kaputt 01:12
3. Zurück ins Elend feat. Schnalli 04:24
4. Sellemolls 03:47
5. Tresengeschichten (2025) 03:19





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