Das Postcore-Quintett Dramatist aus Bremen veröffentlicht am 23. Januar 2026 das Debutalbum Wasting Words mit acht klanggewaltigen Songs.
Dramatist – Nomen est omen. Der Name verspricht Großes, Intensives, Schweres. Postcore mit drei Gitarren, teils zweistimmigem Gesang, verspielte Melodien. Die Bremer legen hier den ganz großen Klangteppich aus, melancholisch und wütend, und doch auch ganz zart und zerbrechlich. Die abwechslungsreichen Arrangements treffen auf gehaltvolle Texte und Gedanken.

Ich bin Jahrgang 1978 und habe beim Anhören der Platte so viele musikalische Flashbacks an den Indie und Alternative Sound der 2000er Jahre im Kopf. Die ausgefeilten hymnischen Melodien und der raue, besondere Klang der Stimmen, tragen die acht Songs. Wer sich gerne in Melancholie fallen lässt, ist hier genau richtig.
Die Musiker der Band sind keine Neulinge mehr, wollen aber wohl um ihrer Wurzeln gar nicht so viel Wind machen. Müssen sie auch nicht. Es reicht zu merken, hier sind Menschen mit Leidenschaft und Erfahrung am Werk. Wie auch ihre Produzenten Gregor Hennig (u.a. Muff Potter, Die Sterne, Robocop Kraus) und Kurt Ebelhäuser (u.a. Blackmail, Donots, Pascow).
Für mich ist Musik immer stark mit Emotionen verbunden, die durch die Klangkulisse hervorgerufen werden. Bei Dramatist ist das ein absoluter Volltreffer. Nichts zum Nebenbeihören, eher zum bewusst genießen und in den breiten Sound abtauchen.
Besonders stark finde ich Black Hole, Fat White Families und Go.
Die ersten Shows für 2026 sind auch bestätigt:
04.02.26 Hamburg – Hafenklang (Goldener Salon) mit The Macks und Palila
05.02.26 Barmstedt – Kulturschusterei
06.02.26 Tangermünde – Kaminstube
12.05.26 Stuttgart – Cafe Galao
13.05.26 Karlsruhe – Alte Hackerei
Tracklist
- Black Hole
- Fat White Families
- Disappointed
- The League
- Glasgow Nights
- Unknown Hero
- Loathing
- Go




![Interview mit Robert “Nunzio“ Ortiz und Drew Stone von Antidote [2013]](https://www.awayfromlife.com/wp-content/uploads/Antidote-Hardcore-Band-New-York-218x150.jpg)












