Das neue Album Savages von Templeton Pek ist auf dem Markt. Und danz ehrlich: SBÄM Records hat hier eine Hammer Band auf das Label geholt. Die knapp 40 Minuten zeigen, dass hier eine Band am Start ist, die riesig Bock auf das hat, was sie machen. Und das hört man auch in jedem einzelnen Song. Auch dass sich zwischen der letzten Veröffentlichung und eben jenem Machwerk gut sieben Jahre ins Land bewegten ist ein Zeichen dafür, dass man nicht eben mal irgendwas raus hauen wollte.
Der Titeltrack steigert sich gleich in einen drückenden Emo-Song, der aber auch die härteren Töne nicht scheut. So kommt man eigentlich schon nach wenigen Sekunden in den vollen Genuss und hat die Gangart auf dem Zettel. Auch Hurricanes gibt nicht sofort Gas, sondern lässt sich ein kleines Intro schmecken, bevor dann die lautstärke erhöht wird. Ich tu mir schwer, hier Vergleiche zu bauen. Stimmlich geht es für mich in eine Mischung aus My Chemical Romance, AFI oder Thrice. Musikalisch bstelt das Trio einen sehr eigenen Stil, der sich an allem Bedient, was das Genre hergibt. So geht auch Paradigm mit einem treibenden Bassriff los´, um dann etwas schnellere Beats anzustimmen. Aber das Meiste spielt sich schon im Midtempo ab. Zwischen metallischen Riffs und doch irgendwo poppigen Untertönen finden sich auch immer unfassbar ausgefeilte Melodien, die mit Groupshouts und schönen Backings versehen sind.
Für mich ist Ghosts ein absoluter Brecher vor dem Herrn. Hier finde ich ist alles drin. Wechsel in den Tempi, Moshparts, ruhige Phasen. Einfach stark. Aber so geht es in vielen oder gar den Meisten der 11 Songs zu. Sowohl in musikalischer Hinsicht als auch in den Texten hat man sich was gedacht und ist somit weit entfernt von jeglicher Belanglosigkeit. Und mit Tempest geht man dann nach 39 Minuten aud dem Album und hat einfach alles gesagt. Hier wird auch das Tempo nochmal richtig angezogen, so dass keine Fragen und Wünsche offen bleiben.
Savages ist ein absolutes Top-Album. Keine Frage. Auch Genreübergreifend sollte es viel Zuspruch erhalten. Templeton Pek sind zurück – mit einem Knaller.





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