The Busters melden sich mit ihrem… oh, keine Ahnung, 24. Album, wenn ich Livealben und Kompilationen mitzähle und dem nicht von mir verfassten Wikipedia-Artikel vertraue. Das erste Studioalbum seit dem 2022er Album Love Bombs hört auf den Namen Calling und erschien am 27. Februar 2026 über das Label Ska Revolution Records. Die Band aus der beschaulichen Ska-Metropole Wiesloch hat nicht nur eine stattliche Anzahl an Alben vorzuweisen, sondern auch eine stattliche Anzahl an Mitgliedern. Ganze 9 Musiker sind in der Band. Erstaunlich dabei ist, dass dies gar nicht groß stört. Die Songs wirken nicht überfrachtet, sondern wie aus einem Guss.
Natürlich, man könnte jetzt sagen, seit 1987 aktiv, da wird sich groß nix bewegen. Das ist sicherlich auch richtig, Ska ist ja auch eher simplere Musik, sie muss ja tanzbar bleiben. das heißt aber nicht, dass die Musik nicht doch abwechslungsreich ist. Neben den typischen Dance-Songs gibts auch ein paar nachdenkliche Sachen. So wird bei Freak Show eine Gefahr von Clowns heraufbeschworen, die recht gut in unsere heutige Zeit passt, die „Feuerwerke“ haben, die das ganze Zelt in die Luft sprengen können und deren Witze böse und bitter sind sowie der Milliardär klar verrückt ist. Da ist man schnell bei Musk und Trump. Und das ist sicherlich beabsichtigt. Mit Danger Paradise gibts dann auch noch ein Lied über den klimawandeln und mit dem einzigen deutschsprachigen Track Geschichte schreiben gibts dann auch noch einen Aufruf zum Widerstand. Und ja, im Bundesland der Busters, im „Ländle“ ist diesen Sonntag auch Wahl. Da kann man nicht wegsehen. Klar, The Busters haben ja auch vor einem Jahr mit Katharina Wackernagel den Track Wehrt euch veröffentlicht, sind eine Band in der . Ska kann und darf auch politisch sein.
Das heißt nicht, dass das Album die Tanzparts vernachlässigt, ganz im Gegenteil. Das Album ist auf farbigem Vinyl und als CD im Digpak erhöltlich. Natürlich gibts das ganze auch digital auf allen gängigen Plattformen.





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