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CRAIL – Chapter I: Rise ::: Review (2019)

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Ehrlicher und handwerklich guter Stuff wurde bereits 2018 in München abgeliefert. Und nein, ich meine nicht den FC Hollywood oder gar das Wiesn Bier, ich meine das Debütalbum der Münchner Buam von CRAIL, welches sie bereits schon 2018 veröffentlicht haben. Das nette Teil nennt sich Chapter I: Rise und enthält 11 Songs in hardcoreuntypischer Länge, kein Song ist kürzer als 3 Min 29 Sec. Neckbreaker, bei dem Song ist der Name Programm, er hat da beispielsweise zu Beginn diese ganz nette Schrammelgitarre während der Song anschließend wie eine Dampfwalze aus den Boxen rollt.  Ground Zero, ebenfalls ein Liedchen, bei dem die ein oder andere Körperteilmitwippung vollends garantiert ist, schnell und ohne Erbarmen.

Napalm Attack schießt los mit saftig mitreißenden Riffs, bei dem Pit-Hyperventilation gut vorstellbar wäre. Oh ja und da wäre noch Revenge, schön metallisch, schön aggressiv, gute Growls, klingt für mich recht massiv, so muss das, die Band spielt sich in gut 5 Min. beinahe in eine Art Fuck You Ekstase.

Fazit:

Den Jungs ist ein echt nices Scheibchen gelungen. Ich muss gestehen, selten so einen ausgewogenen Debüttonträger gehört.  München hat da doch so einiges mehr zu bieten als Lederhosen, unbezahlbare Mieten und Schickeria, man muss nur genau hinschauen, bzw. im Fall von CRAIL, genau hinhören. Einen Kritikpunkt hätte ich aber zum Abschluss dann doch noch, mir ist die Scheibe etwas zu Soft eingespielt, hier könnte man für meinen Geschmack ruhig noch etwas an Brutalität obendrauf packen.

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Tracklist:

  1. Buried Alive
  2. Neckbreaker
  3. Rise
  4. Inferno
  5. Ground Zero
  6. Down
  7. Napalm Attack
  8. Strong in Life
  9. Roadkill
  10. Revenge
  11. 484

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