Am Freitag, dem 21. Juli 2017 veröffentlichten Earl Grey aus Mönchengladbach ihre EP The Times You Crossed My Mind. Als lazy review-Schreiber, der ich nun mal bin, schaffe ich es erst zwei Tage nach Release, euch von dieser Band zu berichten. Das ist natürlich tragisch, Chartseinstieg verfehlt und so… Aber ich glaube darum gehts Midsummer Records nicht ganz (obwohl schön wärs ja eigentlich). Dem label aus St. Wendel im Saarland geht es eher darum, schöne Musik zu präsentieren. Und das geht so:

Earl Grey sind eine fünfköpfige Hardcore-Punk-Band aus Mönchengladbach, die sich Anfang 2015 gründete. Bis zu diesem Werk hatten sie bereits zwei EPs veröffentlicht: Ready to Leave (2015, Eigenproduktion, hier downloadbar) und Passing Time (Acuity.Music /KROD Records/iTunes). Touren durften sie schon durch Europa und UK sowie 2016 auch durch Osteuropa, wo sie fantastische 8.000 Kilometer zurücklegten.

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Das vorliegende Werk entstand unter der Regie von Sean Duddy von der Hardcoreband Woes und mit Seb Barlow als Engineer. Geboten wird Melodic Hardcore, der angenehm rotzig gespielt wurde und auch keinen „cleanen“ Gesang enthält. Besonders das rasante Eröffnungslied Nothing hat es mir angetan. Snake Hips verfügt über einige interessante Tempovariationen. Auch die anderen Songs haben es in sich.

Die EP kommt mit Textbeiblatt und zwei verschiedenen Farben. Gold ist die Standardvariante mit 350 Exemplaren, white-red marbled ist auf 150 Exemplare limitiert. Daneben ist die EP natürlich auch als Download erhältlich.

Fazit: Eine tolle EP, die ich jedem ans Herz legen möchte, der auf ehrlichen Hardcore steht.

Hier noch das Video zu Nothing:

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Earl Grey - The Times You Crossed My Mind
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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc. nach dessen Einstellung wechselte er mit Max zu AWAY FROM LIFE.

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