In nur wenigen Wochen machen Smile And Burn mit ihrem neuen Album „Get Better Get Worse“ (03. Februar, Uncle M Music) den nächsten Schritt in ihrer Bandgeschichte. Für uns der perfekte Anlass, um mit Schlagzeuger Fabian „Wolli“ Wollert unter anderem über seinen ersten Kontakt zum Hardcore zu sprechen.

Hardcore History mit SMILE AND BURN

Wie bist du mit Hardcore-Musik in Berührung gekommen?

Ganz genau weiß ich das leider nicht mehr, aber irgendwann im Jahre 2006 oder so konnte ich keinen Ska mehr hören (ja, die Phase hatten wir doch alle mal) und mich hat damals die pure Energie, die Hardcore ausgestrahlt hat, völlig überwältigt.

Welche Person oder Band hat dich am meisten beeinflusst oder inspiriert?

Spezielle Personen waren mir schon immer ein wenig egal, Personenkults sind mir sowieso suspekt. Aber die Bands, die mich angefüttert haben, waren wohl Comeback Kid und Miles Away. Damals war dieser melodische Knüppel-Hardcore noch relativ neu – es war unglaublich, was sich da für ein Sound- und Meinungs-Spektrum für ausgehende Teenager auftat.

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Was war deine erste (Hardcore-)Show? Erzähl uns davon!

Ich weiß nicht, ob es die allerallererste war, aber nachdem ich schon ein paar Monate auf kleinen Punk- und Ska-Konzerten herumgetingelt war und dann Hardcore für mich entdeckt hatte, war ich das einzige Mal in meinem Leben auf einer dieser großen Package-Touren – ich glaube es war die Persistence Tour 2006 oder so. Ich war wegen Comeback Kid und Walls Of Jericho dort. Weil da auch Madball und Sick Of It All gespielt hatten, habe ich damals auch einen Eindruck vom New York Hardcore bekommen, aber das war nie so richtig mein Ding. Vorher, während meiner „Ich mag Punkrock, aber keinen Hardcore“-Phase, war ich mal bei Bones Brigade und Crime In Stereo, zwei Bands, die ich zu dem Zeitpunkt unterschätzt hatte, aber danach lieben gelernt habe.

Erzähl uns von deinem ersten Hardcore-Album, das du dir gekauft hast.

Uff, schwierig zu sagen. Ich habe die Musik damals leider immer nur zugetragen bekommen, bevor ich realisiert habe, wie man die Bands am besten unterstützen kann. Ebenso habe ich eine lange Zeit nur Shirts von Bands gekauft. Eine der ersten Vinyls, die ich mir besorgt habe, war eine „Trial By Fire“-Platte. Have Heart– und Verse-Vinyls dürften auch früh dabei gewesen sein.

Welche Bands und Songs dürfen in deiner Hardcore-Playlist nicht fehlen?

Auch schwierige Frage, weil ich Hardcore jetzt auch nicht als die Musik einschätze, die in einer Playlist irgendwie einfach so durchläuft. Jede Platte hat etwas Besonderes, irgendjemand hat sie mühsam aufgenommen und dann auch noch Geld in die Hand genommen, um sie rauszubringen. Gerade das schätze ich bei den kleinen Bands immer noch. Wenn ich jetzt doch noch konkret Bands nennen soll: Bei uns im Tourbus läuft öfter mal noch die Verse „Aggression“-Platte durch. Die ist ein Meisterwerk.

Smile And Burn – Get Better Get Worse ::: Review (2017)

„Get Better Get Worse“ erscheint am 03.02.2017 auf LP, CD und digital via Uncle M Music.

Smile And Burn live

mit: The Deadnotes
10.03. DE – Leipzig – Conne Island
11.03. DE – Jena – Kassablanca
13.03. DE – München – Sunny Red
14.03. DE – Nürnberg – Stereo
15.03. AT – Wien – B72
16.03. AT – Innsbruck – Weekender*
17.03. CH – Rorschach – Treppenhaus
18.03. DE – Stuttgart – Zwölfzehn
20.03. DE – Frankfurt – Nachtleben
21.03. DE – Köln – Underground
22.03. DE – Dortmund – FZW
23.03. DE – Hamburg – Hafenklang
24.03. DE – Hannover – LUX
25.03. DE – Bremen – Tower
26.03. DE – Bielefeld – Nr. z.P.
31.03. DE – Berlin – Musik und Frieden
09.-13.08. DE – Eschwege – Open Flair Festival*
*ohne The Deadnotes


Band: Smile And Burn
Titel: Get Beter Get Worse
Label: Uncle M Music
Format: Album
Release: 03. Februar 2017
Tracklist:

1 Not Happy
2 Bye Bye Perfect
3 Good Enough
4 Lie to Me
5 Running on Edges
6 One Step Forward
7 All Be Okay
8 Home
9 Nowhere Near You
10 Suitcase

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2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

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