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Nuclear Blast

Kosmonovski – das ist ein neunköpfiges Musikkollektiv aus Rheine (NRW). Ins Leben gerufen wurde das Projekt 2011 von Holger Denninger, der einigen als Ex-Drummer/Sänger von The A.M. Thawn bekannt sein dürfte.  Mittlerweile hat sich das ursprünglich als Projekt gegründete Kollektiv zu einer festen Band entwickelt und veröffentlichte das erste offizielle Debütalbum Augen zu und Furcht. Erschienen ist die Platte unter This Charming Man Records am 26. Mai 2017.

Musikalisch bieten Kosmonovski feinsten deutschsprachigen Indie-Pop-Punk. Dass sie zu neunt Musik machen hört man – neben der klassischen Gitarre/Schlagzeug/Bass Besetzung gibt es außerdem Orgel, Synthesizer und ordentlich Percussion. Der Opener Echo kommt erstmal recht verhalten und ein wenig experimentell daher. Dann geht es erstmal indielastig weiter, bis es mit Nie mehr dann Richtung Punkrock geht und bis zum Ende energiegeladen, dynamisch und laut bleibt. Textlich bewegen sich Kosmonovski zwischen Selbstzweifeln und Gesellschaftskritik. Wer sich kleines Plädoyer bereits angehört hat, der weiß was ich meine!

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Fällt euch da was auf? Ganz genau – der Guido Donot ist auch am Start. 2015 durften Kosmonovski die Donots auf Tour begleiten und es scheint, als wäre zwischen diesen beiden Bands eine ganz wundervolle Freundschaft entstanden. Eine weitere Band wird in Zusammenhang mit Kosmonovski oft erwähnt: Muff Potter. Nachdem sich die – ebenfalls aus Rheine stammende – Band 2009 aufgelöst hat, gelten Kosmonovski als würdige Nachfolger.

Achja, hab ich eigentlich schon erwähnt, dass Kosmonovski sich selbst als „Psychiatrie-Pop“ bezeichnen? Das hab ich ganz vergessen: seelische und körperliche Störungen haben die Musiker zusammengebracht. Damit geht die Band ganz offen um, ohne es jedoch an die große Glocke zu hängen. Das verdient jede Menge Respekt – um die Verkaufszahlen zu steigern, ist dieser Fakt jedoch absolut irrelevant! Kosmonovski ist mit Augen zu und Furcht ein großartiges Debüt gelungen, welches zwischenmenschliche und innerpsychische Konflikte thematisiert und gleichzeitig Mut macht an sich selbst zu glauben!

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Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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Ich bin die Jule, Jahrgang ‘92, aus dem schönen Landshut in Niederbayern. Seit April 2017 bin ich Teil des AWAY FROM LIFE-Teams. Neben sporadischen Reviews und Konzertberichten präsentiere ich regelmäßig die Top-10-Songs und belästige euch jeden Monat mit unserem Newsletter. Am wohlsten fühle ich mich in melodischen Punk-Rock-Gefilden, dabei darf es weder an rauen Stimmen noch an harmonischen Gitarrenriffs fehlen!

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