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Max Raptor am 14. März 2017 in der Stummschen Reithalle Neunkirchen

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Am 14. März kamen die Jungs von Max Raptor vom fernen England nach Neunkirchen. Im Gepäck hatten sie leider nicht Cold Cold Hearts, die krankheitsbedingt ausfallen mussten. Diese hätten aber sicherlich besser gepasst als der lokale Support…

Dieser hörte auf den Namen Calling Vega. Die seit drei Jahren existierende Band spielt Indie-Rock, der gefälligen, also langweiligen Sorte. Handwerklich gut mit einer Frontfrau, die auch was kann, aber meines Erachtens etwas deplatziert. Allerdings brachten sie einige Fans und Freunde mit, den ansonsten wäre es doch sehr leer gewesen. Natürlich profitierten sie vom Ausfall von CCH, durften länger ran und sogar eine Zugabe spielen.

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Danach war Zeit für Max Raptor. Das heißt für britischen Punkrock mit dezenten Hardcore- und Post-Punk-Einflüssen. Die seit 2006 existierende Band ist zum ersten Mal auf Europatournee und machte ihre Sache wunderbar. Den britischen Punkstil mag ich sowieso recht gerne, insbesondere die britische Aussprache hat es mir angetan. Die vier Männer in schwarz zeigten sich erfreut, das zumindest einige an einem Dienstag Abend den Weg nach Neunkirchen gefunden haben. Sie konnten für ihr Programm aus dem Vollen schöpfen, haben sie doch bereits drei Alben und eine EP aufgenommen. Immer wieder suchte Sänger Will Ray den Kontakt mit dem Publikum und verließ die Bühne. Der Rest sprang währenddessen munter darauf rum, nur dem Drummer war es zu heiß. Dieser zog sein T-Shirt aus, während er hämisch von den anderen geneckt wurde. Auch den lokalen Support vergasen sie nicht und forderten auch für diesen Applaus ein. Gut eine Stunde Programm spielte der sympathische Vierer, darunter Hits wie England Breathes, Old Romantics und Keep the Peace. Beim letzten Song King Is Dead gab die Band nochmal alles. So gingen auch Bassist Matt Stevenson, gut erkennbar an der Misfits-Gedächtnisfrisur, und Gitarrist Ben Winnington ins Publikum und performten beim Pöbel. Danach ertönten noch Zugaberufe und die Band kam für einen weiteren Song zurück.

Fazit: Wieder mal ein sehr schönes Konzert in Neunkirchen, das sich langsam zur Konzertstadt mausert. Leider etwas wenig Andrang, dafür aber tatsächlich mal eine exklusive Band, die man nicht jeden Tag sehen kann! Mehr davon!

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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