Schon etwas länger auf meiner To-Do-Liste. Zum Veröffentlichungstag von Schere, Stein, Papier habe ich es leider nimmer geschafft, das Review fertig zu stellen, auch weil mir leider nur Streams zur Verfügung standen. Aber eigentlich ist das auch gut so, denn einen Tag nach der Veröffentlichung habe ich Sondaschule als „Special Guest“ auf dem Ruhrpott-Rodeo gesehen und zwar mit einem Akustik-Set, so dass ich mich auch gleich von den Livequalitäten des Albums überzeugen konnte.

Der ein oder andere mag sich fragen, warum das fast gleiche Album noch einmal veröffentlicht wurde, nur eben in einer Akustikversion. Auch ich war, gelinde gesagt, eher skeptisch. Kennt man sowas ja eher von Metallica, Rammstein, oder schlimmer, Onkelz gleich in der Klassikversion. Nun, bereits die erste Singleauskopplung RIP Audio zusammen mit Ingo von den Donots zerstreute meine Bedenken. Toller Song (ehrlich gesagt, nervte mich allerdings der Gastpart). Übrigens einer von drei neuen Songs. Die beiden anderen sind zwischenzeitlich auch ausgekoppelt worden: Summe deiner Teile, ein echter Ohrwurm, und Menschenleben, Tanzen, Oi!.

Manche Songs gewinnen durch die Akustikversion sogar. Amsterdam zum Beispiel, aber auch Lieder wie Arschlochmensch, beides schon Hits in der Originalversion. Aber es ist ja nicht nur das Album, beiliegend ist auch eine DVD des Konzertes mit ganzen 26 Songs. Für die ganz harten Fans gibt’s auch noch die Box, die zusätzlich noch ein T-Shirt, Poster, Autogramm und zwei Sticker enthält.

Das Ganze sorgte dafür, dass das Album zum zweiten Mal in die Charts kam und zwar auf Platz 7. Etwas seltsam, da die beiden Tonträger halt schon unterschiedlich sind. Denn die Originalstücke sind ja nicht auf dem Akustikalbum drauf, das wäre ja auch echte Abzocke, dann müsste man sich das Album ja wirklich zweimal kaufen. Ich kann nur sagen, sowohl Rock- als auch Akustikversion haben ihren Reiz. Und live auf dem Ruhrpott-Rodeo auf der kleinen Stage stahlen sie so mancher Band auf der großen definitv die Show, auch weil sie extra mit jungen Konzertmusikerinnen angereist waren.

Im Anschluss die Tracklist, die aktuellen Tourdaten sowie ein paar Fotos vom Ruhrpott-Rodeo-Auftritt:

Disk: 1
1. Amsterdam (Akustik Version)
2. Waffenschein bei Aldi (Akustik Version)
3. Schere, Stein, Papier (Akustik Version)
4. Palermo (Akustik Version)
5. Mond (Akustik Version)
6. Ostberlin (Akustik Version)
7. Arschlochmensch (Akustik Version)
8. Zu kurz um lang zu denken (Akustik Version)
9. Mein Herz (Akustik Version)
10. Goldene Tapete (Akustik Version)
11. RIP Audio (Akustik Version) – Sondaschule
12. Summe deiner Teile (Akustik Version)
13. Menschenleben, Tanzen, Oi (Akustik Version)

Disk: 2
1. Intro
2. Waffenschein bei Aldi
3. Alkoholsucht
4. Mond
5. Schere, Stein, Papier
6. RIP Audio
7. Amsterdam
8. Kein Traurig
9. Arschlochmensch
10. Stinke Schnarche
11. Neue Welt
12. Pommesbude
13. Mühlheim Ruhr
14. Schön Kaputt
15. Palermo
16. Hängematte
17. Ostberlin
18. Summe deiner Teile
19. Dumm aber glücklich
20. Medley
21. Deine Augen
22. Zu kurz um lang zu denken
23. Für immer nie nüchtern
24. Mein Herz
25. Goldene Tapete
26. Bist du glücklich

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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