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Scheisse Minnelli

Selten ein so schönes, einfallsreiches Cover gesehen. Beim Anblick des Artworks bekommt man dann doch gleich richtig Lust aufs reinhören. NICHT! Doch glücklicherweise lässt sich bei der Split von Pisse und Perky Tits außen pfui, innen hui schreiben.

Pisse und Perky Tits haben über Phantom Records eine hübsche 12″-Vinyl-Split veröffentlicht, die ganze 14 Songs enthält. Ordentlich! Sonst ist es bei Splits ja oftmals so, dass beide Bands vielleicht 2-3 Songs beisteuern. Hier eben nicht. Während Perky Tits auf der Platte stolze neun Songs zum Besten geben (es gibt Bands, die mit 9 Songs ein komplettes Album veröffentlichen!), gibt es von den hochgefeierten Pisse fünf neue Tracks.

Der erste davon, Nachts im Ghetto, ist ein sehr absurdes Techno-Cover von Razzia. Selten so ein Mist gehört. Die vier darauffolgenden Songs entschuldigen für die Nummer ein Glück. Dort gibt es dann den ganz typischen Pisse-Sound – also Huffta-Huffta-Punk-Rock mit Theremin und Orgel. Gepaart mit den Schlachtruf-ähnlichen Texten ist das einfach nur wunderbar anzuhören.

Die zweite Seite gehört Perky Tits, die recht schnellen, direkten Punk-Rock / Hardcore-Punk spielen, der irgendwo in den frühen Achtzigern nicht besser hätte reinpassen können. Wundert hier kaum, dass kein einziger Song über die zwei Minuten schießt. Das Ganze klingt dabei so als wären die Songs direkt im Proberaum aufgenommen worden. Geradlinig ohne Ecken und Kanten. So muss Punk!

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