Terror - Still Suffer (2026)
Terror - Still Suffer (2026)
🎧 Song der Woche

Terror sind so etwas wie die Bad Religion für das Hardcore Genre. Ok, vielleicht nicht ganz, ein Weihnachtsalbum hat die Band noch nicht rausgebracht…

Aber, Terror klingen 2026 wie Terror seit 24 Jahren klingen. Und man weiß mit jedem neuen Album, was man bekommt; aber, ehrlicherweise erwartet man auch genau das.

Das gilt auch für Still Suffer, Album Nummer elf der Band um Frontmann Scott Vogel, das dieser Tage auf Flatspot Records veröffentlicht wird. Wie es sich gehört nicht nur digital und auf CD sondern auch auf Tape und diversen Vinylvarianten.

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Zehn Songs in 27 Minuten umfasst Still Suffer. Der Sound aus den Fingern von Todd Jones, der früher selbst mal die Gitarre bei Terror bediente, passt. Der Bass slappt und knarzst, die Gitarren drücken, das Schlagzeug treibt und darüber die Vocals von Scott Vogel; aus irgendeinem Grund in dieser Produktion mit einem leichten Distortion Effekt. Dabei ist der Typ doch auch nach fast einem viertel Jahrhundert angepisst genug. Und Titel wie Promised Only Lies und Death of Hope zeigen, dass auch 2026 Terror keine Posi Hardcore Band geworden ist.

Mit den bekannten Stilmitteln gelingt es der Band, viel Abwechslung in die Songs zu bringen: von treibendem Hardcore Geknüppel über Two Step Einlagen folgt die unbedingte Einladung, die Windmühle zu starten, und natürlich, wie Scott Vogel sagen würde „Stagedives, Stagedives, Singalongs“.

Dabei ist Still Suffer, zumindest für mich, irgendwie zugänglicher als der Vorgänger. Mag auch daran liegen, dass mit dem Titel Song an zweiter Stelle der Tracklist fast schon etwas wie ein Ohrwurm gelungen ist, mit deutlichen Oi-Einflüssen im Refrain.

Hinzu kommen diverse Guest Vocal Spots von Jay Peta (Mindforce) auf Beauty in the Losses sowie Brody King (God’s Hate) und Dan Seely (King Nine) auf Deconstruct It. Besonders hervorzuheben ist aber der Auftritt von Chuck Ragan im Song Fear the Panic. Holy Shit, so hat man Chuck lange nicht mehr bis noch nie gehört.

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Fazit

Wer Terror irgendwann in den letzten 24 Jahren für sich entdeckt hat, kann bei Still Suffer sicher zugreifen. In jedem Fall ist auch auf diesem Album der ein oder andere Kracher für die nächsten Live Shows, die ja den noch größeren Reiz an der Band ausmachen, dabei. Wer einen guten Zugang zu Terror sucht (kann Mensch überhaupt bisher an Terror vorbeigekommen sein?), kann bei Still Suffer auch mal ein Ohr riskieren. Sollte es tatsächlich noch jemanden geben, der/die bei Terror endlich mal stilistische Neuorientierung sucht, naja… auch nicht auf Album Nummer 11.

Tracklist

  1. Erase you from my World
  2. Still Suffer
  3. Promised Only Lies
  4. Deconstruction of my Sould
  5. Fear the Panic
  6. Death of Hope
  7. Beauty in the Losses
  8. A Deeper Struggle
  9. To Hurt the Most
  10. Deconstruct It
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– Playlist: Happy Release Day

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