TCHIK, hier wieder als The Toten Crackhuren im Kofferaum ausgeschrieben, sicken uns mit ihrem neuen Album Love, Hate & Engelenergie. Ja, wirklich esoterisch sind sie nicht geworden, aber von den Funtexten früherer Tage ist wenig vorhanden. Vielmehr fokussiert man sich, auch schon auf den früheren Alben, aber auf diesem ganz besonders, vornehmlich mit feministischen Themen. Es geht um wahre Freundschaft (Du bist die Beste, In meinem Herzchen), gegen Mansplaining und ätzende Typen (Halt dein Maul), Fitnesswahn (ein wiederkehrendes Motiv, hier in Skincare Routine), Exfreunde (Lieber Gott), Liebe und Fetisch (Kink), Empowerment (Meine Wut) undsoweiter. Man muss nicht das ganze Album durchgehen. Einziger Gast auf dem Album ist die Independent-Pop-Band Remote Bondage. Ansonsten sind es wie seit einigen Jahren Lulu, Ilay und Doreen all by themselves.
Musikalisch handelt es sich um Electro-Pop mit Punk- und etwas Technoeinschlag, durchaus vergleichbar mit den älteren Sachen, wobei die Songs dieses Mal nicht ganz so abwechslungsreich sind, wie es beispielsweise auf Mama ich blute und Bitchlifecrisis noch war. Manche Songs ballern gut rein, insbesondere Meine Wut, das mit einer Art Opernpart anfängt, und Kein Freund (Ein Täubchen will ich).
Insgesamt hätte dem Album etwas mehr Abwechslung gut getan, aber immer noch ein Top-Act im Electropunk. Das nächste Mal gerne wieder etwas aggressiver. Das Album erschien über Bakraufarfita als 12“-Vinyl (weiß oder pink), Digipak-CD oder Download.
01. Supernova (Intro)
02. In meinem Herzchen
03. Du bist ’ne Geile!
04. Skincare Routine
05. Halt dein Maul
06. Lieber Gott
07. Kink
08. Meine Wut
09. Nackt auf dem Balkon (feat. Remote Bondage)
10. Mach dir keine Sorgen, mach dir Nudeln
11. Geist
12. Unsere Liebe ist ein Rausch
13. Kein Freund (ein Täubchen will ich)





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