Aus Wien kommt die grandiose Crust-Punk-Sensation Verrat. Nach einem selbstbetitelten Demo 2018, der EP Abgebrannt (2021) und dem Album Zeiten der Leere (2022) erschien 2025 das zweite Album Das Credo der Angst auf Vinyl oder Tape.
Das Album erscheint in Eigenproduktion. Es ist ein alles niederwalzendes Werk metallischen Crusts mit zum Teil Deutschen, aber nicht verstehbaren Texten. Diese sind zum Glück auf der Bandcamp-Seite nachlesbar. Es zeigt sich eine politisch engagierte Band, die sich mit aktuellen Themen auseinandersetzt. So geht es in Gletschersterben um die Klimakatastrophe, beim Opener Der Hass aufs Leben geht es gegen reaktionäres Gedankengut und die Gefahr von rechts. Das Thema kommt auch bei Dunkle Wolken wieder.
Die Musik ist dabei durchaus melodiös und erinnert zuweilen an knallharten Death Metal, aber eben auch an Crust-Punk. Bei Verrat meint man sogar einen Dudelsack zu vernehmen. Es gibt viele Highlights auf dem Album, doch Tag der Abrechnung mit seinen 6 Minuten ist eine kleine Hymne mit doomigen Zwischenpart und abwechslungsreichem Aufbau. Der Sound kommt auch fett aus den Boxen. Produziert von Markus Matzinger in den Doom Studios in Linz. Da gibt es nichts zu meckern.
Ein antifaschistisches Meisterwerk, das keine Gefangenen macht.
1. Der Hass aufs Leben
2. Spinning in Circles
3. Gletschersterben
4. Disguised as Love
5. Lüge und Schein
6. Zeitenwende
7. Das Ende der Dinge
8. Dunkle Wolken
9. Verrat
10. Tag der Abrechnung





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