10 Records Worth To Die For: #268 mit Schtiefn (Erection/Johnny Firebird)

"Rancid waren eine der prägendsten Bands als ich so 16 war und auch der Grund warum ich mir damals nen Iro geschnitten hab."

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Auf Schriefn bin ich aufmerksam geworden, da er Sänger der Band Johnny Firebird war und ich ab dem ersten Ton in seine Stimme verliebt war. 2020 hat sich die Band leider aufgelöst. Inzwischen spielt er bei Erection Gitarre und seine Stimme hört man höchstens noch in den Backings, da dort seine Freundin Julia das Mikro in die Hand genommen hat.
Erection bringen bald ein neues Album heraus, Anlass genug ihn zu seinen Lieblingsplatten auszufragen!

1Die Toten Hosen – Auf Dem Kreuzzug Ins Glück

Wie für so viele waren die Toten Hosen meine erste Berührung mit Punkrock. Als ich das erste mal das Album hörte, wars komplett um mich geschehen. Erst das ruhige Intro und dann die ersten Schläge von „Alles wird gut“ das war absolut beeindruckend als 8 jähriger (und auch heute noch) Ich fühlte mich sofort zu hause und wollte seitdem auch in ner Punkrockband spielen. Dass Vom auf unsrem neuen Album das Schlagzeug eingespielt hat, ist unglaublich. Das Leben ist echt in irrwitziger Fiebertraum.

2Sex Pistols – Never Mind the Bollocks

Natürlich ein Klassiker und absolut klischeehaft das Album zu erwähnen. Aber was soll man machen? Das songwriting ist unglaublich gut. Ich liebe Steve Jones’ Gitarrenspiel und es ist einfach der Wahnsinn, welchen Einfluss die Sex Pistols hatten, wenn man bedenkt, wie kurz es die band überhaupt gab.

3Rancid – Let’s Go

Ich hätte von Rancid auch „Out come the Wolves“ nehmen können. Aber Let’s go ist noch ne Nummer rauer und ungeschliffener mit weniger Skaelementen und gefällt mir deswegen auch noch bisschen besser. Rancid waren eine der prägendsten Bands als ich so 16 war und auch der Grund warum ich mir damals nen Iro geschnitten hab.

4Radio Dead Ones – Self Titled

Als ich die Radio Dead Ones 2008 das erste mal live gesehen hab, haben die mich so dermaßen weggeblasen. Das war wirklich unglaublich. Der Look, der Sound, die Tattoos, die Attitude. Da war einfach alles perfekt. Ich hab gedacht, dass es so coole bands nur in Amerika oder England gibt. Die Radio Dead Ones haben mir die Augen geöffnet und gezeigt, dass man auch als deutsche band mit den ganz großen Us Punkbands touren kann und es echt ne Connection nach Deutschland gibt. Das Album ist auch der absolute Wahnsinn und es war eine riesen Freude, als sie mich paar Jahre später gefragt haben, ob ich sie nicht als Hammondorganist auf Tour und ihrem letzten Album begleiten möchte.

5Gallows – Grey Britain

Absolutes mega Album. Für alle, die gut gelaunt sind und grantig werden wollen und für alle Grantler, die noch grantiger werden wollen. Meine absolute Topempfehlung.

6Backyard Babies – People like us

Die Backyard Babies waren mit den Hellacopters/Imperial State Electric die prägende Band in meinen 20er Jahren. Dregen ist einfach ne coole sau und das Album macht einfach immer noch Bock. Wenn ich Dysfunctional Professional hör, hab ich sofort ein lächeln im Gesicht.

7Oasis – Definitely Maybe

Ich hab eigentlich nie was mit Oasis anfangen können, bis ich zur Coronazeit ins absolute Britpop-Oasis- Rabbit hole abgetaucht bin. Dank Definitely Maybe hab ich mich in kürzester Zeit durch die ganze Oasis Diskografie durchgehört und natürlich auch durch die Soloplatten der Gallaghers. Das Songwriting und der Sound war wie ne Erleuchtung für mich und war genau das, wonach ich schon lange gesucht hab. Ich hab zu der Zeit auch einige Britpop Songs geschrieben, die jetzt alle halbfertig auf meinem pc rumgammeln.

8Beatles – Rubber Soul

Wer Oasis gut findet, findet natürlich auch das Original gut und Rubber Soul ist eine meiner lieblings Beatles Alben.

9Bad Nerves – Still Nervous

Ein richtiger Ohrenschmaus. Und ich frag mich, wie sie es schaffen, dass sie sich live genau so anhören, wie auf Platte. Einfach ne Wahnsinnsband, die zu recht so erfolgreich sind und denen ich den Erfolg von ganzem Herzen gönne. Freu mich schon aufs neue Album.

10Sam Fender – Seventeen Going Under

Das Album ist einfach die perfekte easy Autofahrmusik und katapultiert mich sofort nach England zurück. Als wir in England gespielt haben, waren die ganzen Straßen vollgekleistert mit Werbung zum neuen Sam Fender Album. Ich kannte Sam Fender überhaupt nicht. Als ich dann aber auch noch mit nem jungen Briten ins Gespräch kam und der mir von Sam Fender vorgeschwärmt hat, hab ich dann doch mal reingehört. Danke lieber Unbekannte für den Tip!

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