Abuse Of Power - What On Earth Can We Do (2019)
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Dead Serious Recordings

What On Earth Can We Do, eine Frage die sich die Menschheit wohl bis zum letzten Atemzug stellen wird, ohne dabei an Antworten zu arbeiten und diese dann vor allem auch in Taten umzusetzen.

Abuse Of Power beantworten ihren Albumtitel zumindest musikalisch, mit einem Debüt aus neun Songs, von denen jeder einzelne dieser kranken Welt in den Arsch treten möchte. Die Band aus Atlanta nutzt bei ihrem ersten Longplayer beinahe jegliche Dynamik und Aussagekraft die aus dem Genre Hardcore zu schöpfen ist.

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Stäbruch Festival

you look for hope in other people’s eyes
but do you wear them laughing?
or is it all just another disguise
another way for you to bide your time
just a way to hide the feeling

Was einem schon mit den ersten beiden Tracks Shadow und They Tell Me an Power und Riffs entgegenfliegt ist erst der Anfang eines Debüts das so ausgereift klingt dass man meinen könnte die Band wäre schon ewig im Geschäft. Mit dem folgenden Silent Spring beweisen die Newcomer was auch im Midtempobereich alles an Energie möglich ist. Die Band zeichnet ein glasklarer Sound aus, der von einer perfekten Gitarrenarbeit geprägt ist und einem Sänger der zu jeder Zeit ans Limit geht.

Songs wie May 1st, der Titeltrack What On Earth Can We Do oder Killing Field sind perfekt strukturiert, bestechen durch ihre Tempowechsel und dazu kommen dann immer wieder diese gnadenlosen Riffs.

Die Band untermauert mit diesem Album, dass sie nicht umsonst von Have Heart auf ihrer kürzlich beendeten Reunion Tour mitgenommen wurde. Auch live bringt man diese Klasse auf den Punkt.

Natürlich, und wo auch sonst, wurde das Ganze über Triple B Records veröffentlicht. Was die Jungs aus Boston die letzten Jahre an Bands signen und Alben veröffentlichen ist aller Ehren wert.

Fazit: Wenn der Lautsprecher-Regler Eurer heimischen Anlage den Anschlag schon länger nicht mehr gesehen hat, dieses Album auflegen. Definitv ein Anwärter in der Kategorie Album des Jahres. Was für ein Brett !

Tracklist:

01. Shadow
02. They Tell Me
03. Silent Spring
04. May 1st
05. What On Earth Can We Do?
06. Killing Field
07. Pentimento
08. Leap Year
09. State of Grace

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