Bloodsucking Zombies from Outer Space
Bloodsucking Zombies From Outer Space - The Gravest Hits of BZFOS

Horropunk und Psychobilly gehen ja sehr gerne Hand in Hand. Das eine geht in das andere über und ein fließender Übergang ist geschaffen. Und die Wiener Band Bloodsucking Zombies From Outer Space hat diesen Übergang meisterlich in 20 Jahren Bandgeschichte absolviert. Und was nach dieser langen Zeit, unzähligen Konzerten und sogar Chartplatzierungen und Auszeichnungen nicht fehlen sollte ist eine Greatest Hits. Vor allem ist so ein Best of auch ganz gut, um Bands kennenzulernen, denn meistens hat man durch solche Compilations ja doch einen guten Überblick über die Karriere der jeweiligen Gruppe. Hier haben sich Schlitzer Pepi Records und SBÄM Records zu einer Gemeinschaftsproduktion hinreißen lassen und 22 Songs auf dieses Album gepackt.

Mit dem etwas punkigeren Radio Active beginnt die Runschau durch die (englischsprachige) Schaffenszeit der Wiener Band. Werewolf in a Girl´s Dormitory ist dann ein sehr melodischer Horrorbilly Song, der sich aber im Tempo recht zügelt. Für mich aber einer der Top-Hits. Spätestens beim dritten Song Bela Kiss ist die Bandbreite der BZfOS deutlich geworden. Denn das ist ein reiner Punkrock-Song. Aber gleich wird es wieder Psychobilly. This ain´t no Halloween costume ist dann wieder eine flotten Horrorbilly Nummer.

Bloodsucking Zombies from Outer Space
Bloodsucking Zombies from Outer Space

Was soll ich groß sagen? Man kann sie lieben, geliebt haben oder einfach nicht mögen. Die Kluft geht bei BZfOS sicher weit auseinander, denn den Psychobilly und Horrorpunk Fans werden manche Songs zu Punkrock sein. Genauso mag es sich anders herum verhalten. Für den Melodicpunker von heute sind natürlich Songs dabei, wie Nice Day for an Exorcism. Hier kann der geneigte Misfits-Hörer gerne mal rein hören.

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Was bei dieser Zusammenstellung super ist, es wechseln sich die Stile wirklich sehr gut ab. Auf nen Billy-Song wie Blood on Satan´s Claw folgt ein punkiger Rock´n´Roll Track (Monster Mutant Boogie) und gleich drauf wird wieder richtig schön gruselig punkig (Night Flier). Tatsächlich findet sich in Songs wie letzt genanntem auch eine Portion Pop-Punk wieder – My Chemical Romance hatte ich sofort im Kopf. Aber sei es drum. Das sind meine Gedanken dazu. Die kann ja jede:r für sich selber neu erarbeiten.

Abschließend, bevor ich noch ins Labern verfalle, will ich ein Fazit ziehen. Ich bin nie der große Psychobilly-Fan gewesen, ob wohl ich in meiner Jugend von The Meteors über Mad Sin bis hin zu Demented are go alles live gesehen habe und es auch immer gefeiert habe. Aber in den letzten Jahren kamen mir Horrorpunk-Bands wie Darker Days unter, die mich wieder hellhöriger (oder dunkelhöriger) in die Richtung haben werden lassen. Ich persönlich freue mich über dieses Album und freue mich auch auf die anstehenden Konzerte von BZfOS im nächsten Jahr. Da wird es wohl nicht bei einem Bier bleiben, lieber Richy!

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