Born From Pain sind zurück. Fast fünf Jahre nach ihrem letzten Album Dance With The Devil ist es nun Zeit für True Love. Und beeindruckend ist das Werk geworden. Das liegt nicht nur an den beiden Gastsängern, die Rob Franssen bei zwei Songs unterstützen. Namentlich sind das Freddy Cricien (Madball) auf Bombs Away und Chris Robson (TRC) auf New Beginnings. Ich glaube, bessere Leute hätte die Band nicht finden können. Nein, das liegt vor allem am starken Songwriting und der wirklich fetten Produktion.

Die Songs überzeugen, wovon sich auch jeder überzeugen konnte, der eines der bislang drei veröffentlichten Videos gesehen hat. Insbesondere Antitown mit seinem Slayer-mäßigen Beginn, ein düsterer Abgesang auf ihre Heimatstadt Heerlen, die sehr unter der Grubenschließung leiden musste. Aber natürlich auch Bombs Away mit Robson überzeugte schon im Vorfeld.

Aber auch die restlichen Songs bieten das volle Hardcore-Brett. Die Niederländer haben nichts von ihrer Aggression verloren. Zum Durchatmen kommt man auf dieser Platte wirklich nicht. Neben vielen Metal-Anleihen, wie man sie von der Band gewohnt ist, regiert bei Bombs Away auch der gute D-Beat. Hervorzuheben ist auch das punkige Live Forever sowie das überraschende Break in End of the Line.

- Werbung -
Stäbruch Festival

Ein sehr überzeugendes Stück Musik, das sicherlich keinen Anhänger von Born From Pain enttäuschen wird, aber auch neue Anhänger gewinnen könnte.

Born From Pain (Pressebild)

True Love wird am 15. Februar auf CD und am 01. März 2019 auf Vinyl über BDHW Records erscheinen.

Tracklist

  1. Glück Auf
  2. Antitown
  3. New Beginnings
  4. True Love
  5. End Of The Line
  6. Live Forever
  7. Bombs Away
  8. City Nigths
  9. Suffocate
  10. Rebirth
  11. Unstoppable
  12. Marching To The Beast Of Death

- Werbung -
Demons Run Amok
BEWERTUNG
Bewertung
Vorheriger BeitragPaulinchen Brennt – Wie Salz ::: Review (2018)
Nächster BeitragNOFX veröffentlichen 2019 wieder ihre „7“ Of The Month“-Serie
Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/), veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier.

2 Kommentare

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein