Anfang 2018 in Hannover gegründet, veröffentlichte die Hardcore Band Chronicles am 25. Oktober 2019 ihre erste EP No Authority. Der Sound der Band ist angelehnt an den Hardcore Sound der Mitt-Neunziger und mit einem Durchschnittsalter von Mitte 30, haben Bands wie Madball, Sick Of It All, Terror, H2O, Agnostic Front, Ignite und Blood for Blood die fünf Jungs nachhaltig geprägt.

Das hört man auch in den 5 Songs der EP, mit denen sich die Hannoveraner nun der Öffentlichkeit vorstellen.  Die Band bewegt sich zwischen metallisch drückenden Songs mit Breakdowns und Oldschool-HC-artigen schnelleren Songs. Aufgenommen wurde selbst im Proberaum, gemischt und gemastert wurde im Institut für Wohlklangforschung von Willi Dammeier.

Chronicles

Die Texte sind gesellschaftskritisch und handeln von persönlichen Erlebnissen, dem Unity-Gedanken der Hardcore Szene und der Haltung gegenüber Politik, Polizeigewalt oder anderen Autoritäten, mit denen man sich im täglichen Leben rumärgern muss. In ihrer Musik findet die Band nicht nur ein Ventil und einen Ausweg aus dem Alltag, sondern lebt auch die Freundschaft und den Zusammenhalt innerhalb der Band und der HC-Szene. Dabei nehmen sie sich nicht so ernst wie manch andere Hardcore Band heutzutage, aber gewisse Grundgedanken sind ihnen dennoch sehr wichtig. So ist die Band klar linkspolitisch, antifaschistisch eingestellt und richtet sich gegen jede Art von Sexismus oder Homophobie.

Die Texte sind gesellschaftskritisch und handeln von persönlichen Erlebnissen, dem Unity-Gedanken der Hardcore Szene und der Haltung gegenüber Politik, Polizeigewalt oder anderen Autoritäten, mit denen man sich im täglichen Leben rumärgern muss

Chronicles – No Authority (Backcover)

Mit Dirk am Bass, Heiko an den Drums, Felix an der Gitarre, Daniel am Mic und Jan am zweiten Mic, hat die Band, nach einigen Umbesetzungen seit Gründung, nun endlich eine beständige Formation bilden können. Die Entscheidung die erste Platte bei Dedication Records zu veröffentlichen, fiel der Band nicht schwer. Seit langer Zeit trifft sich die Band schon mit dem Label, aber auch mit anderen Bands des Labels auf Hardcore Shows und so ist mittlerweile eine gewisse Freundschaft zu Dedication entstanden. Dort fühlen sie sich gut aufgehoben und verstanden.

Die ersten vier Absätze sind die Vorstellung, sowie Statement und Einschätzung von Chronicles selbst. Ich kann nach langem überlegen das so mit unterschreiben. Die Aufnahme für den ersten Schuss finde ich gelungen. Mir persönlich hätte der Gesang kräftiger in Szene gesetzt werden können, da er aus dem heutigen (neumodernem?!) Einheitsbrei heraussticht. Allerdings wird das Live der Fall sein und da kann man sich drauf freuen, wenn es rotziger und pushender zugeht, allein durch die Präsenz. Vom ersten Moment an weiß man wo man bei euch ist. Der Sound, die Gang-Shouts, die Texte (was ich verstehen konnte)… Man fühlt sich wirklich an alte Zeiten erinnert und es wird einem klar gezeigt, dass ihr auf genau das bock habt. Nicht einen Moment der Langeweile, oder des „oh, noch sone Band, die das spielt“ habe ich bei euch verspürt. Und dieser wunderbar präsente Bass, der so schön in jedem Track rumklötert (das meine ich aus vollem Herzen positiv), versüßt jeden Moment der Scheibe! Hut ab Jungs und alles Gute für die Zukunft. Die Weichen habt ihr mit eurer ersten EP No Authority top gestellt!

HC4L

Günni

Tracklist:

  1. No Authority, 02. Disregard, 03. Charged, 04. Blinkers Off, 05. Chronicles

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