COR – Leitkultur ::: Review (2017)

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Die Herren von COR stammen von der Insel Rügen und sind bereits ein gutes paar Jahre in der deutschen Szene unterwegs. Die Band um den ehemaligen Troopers– Drummer Friedemann Hinz existiert seit 2002 und machte auf Releases wie “ Flüstern und Schreien“ (2003) oder „Tsunami“ (2006)  mit eher thrashigem Sound und deutschen Texten von sich reden. Seit jeher firmieren COR unter der selbstgewählten Genrebezeichnung „Rügencore“, laut Selbstauskunft der Band wird sich hier nicht hinter Metaphern oder Pathos versteckt.

Nun liegt das neunte Release der Truppe unter dem Namen „Leitkultur“ vor. Im Vorfeld des Releases ließen Hinz & Co. verlauten, dass dem Mainstream Kontra gegeben werden soll, da die Welt Veränderungen, neue Ideen sowie Visionen braucht.

Das musikalische Gewand der elf Tracks ist sehr farbenfroh, hier finden sich neben den von COR bekannten thrashigen Parts auch Punk-Rock-Versatzstücke à la Broilers, punkig angehauchte Refrains und einige Rock-Riffs.

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Zu Beginn der einzelnen Songs bekommt man sogar das Gefühl, dass COR hier stellenweise mit echten Brettern aufwarten könnten, doch bei Einsetzen des Gesangs ist festzustellen, dass dieser einfach nie so richtig dazu passen will!

Desweiteren fallen vereinzelt übermotiviert wirkende Gitarreneffekt-Spielereien auf, die es stellenweise anstrengend machen, beim jeweiligen Song dranzubleiben.

Unterm Strich ist „Leitkultur“ ein Album, dass  durchaus nette Ansätze präsentiert, über diese jedoch leider nicht hinauskommt.

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2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

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