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Hardsell – Subculture Criminals ::: Review (2017)

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Hardsell - Subculture Criminals
Hardsell - Subculture Criminals

Noch im alten Jahr, genauer am 15. Dezember 2017, ist das Album Subculture Criminals von Hardsell erschienen. Hardsell sind eine ursprünglich aus den Niederlanden stammende Oi!-Kapelle (oder sagt man heute dazu Streetpunk? Egal!). Soweit so unspektakulär. Viel spektakulärer ist es, dass dies die erste Veröffentlichung der Band seit 14 (!) Jahren ist. Genau, vor 14 Jahren erschien ihr drittes Album Pissed´n´Broke über Bandworm Records. Nun, 14 Jahre später ist es das niederländische Label Rebellion Records, das sich der Band angenommen hat. Soweit, so unspektakulär, denkt man schon wieder. Aber die Band ist mittlerweile in die USA umgezogen und dementsprechend nicht mehr so oft vor Ort. Deshalb gibt es ganz einfach zwei Line-ups, um Tourneen möglich zu machen. Das Europ-Line-up besteht aus Mitgliedern von Discipline und V.O.T. Es gibt in diesem Business anscheinend nichts, was unmöglich ist. Hier seht ihr das US-Line-up, das auch an der Entstehung der Platte beteiligt war. Die Mitglieder stammen von Sniper 66 und The Beltones.

Hardsell
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Ok, wie hört sich das ganze nun an? Ich würde sagen, es hört sich an wie Oi! von 2004 😉 Nein, tatsächlich handelt es sich um ein recht starkes Oi!- und Streetpunk-Album, das Freunde von vor allem britischem, härteren Oi! ansprechen dürfte. Auch amerkainische Einflüsse sind klar zu erkennen. Die Melodien sind super, die Hooks treffen ins Mark und die meisten Songs kann man schon beim ersten Durchlauf mitsingen… äh, gröhlen natürlich. Textlichen Tiefgang erwartet bei dieser Musikrichtung keiner und so ist es klar: man gehört zur Working Class und das war auch nie anders, wird nie anders sein, und überhaupt, wo ist der nächste Pub? Alles verändert sich, nur man selbst nicht. Wahlweise ist man ein Subcultural Criminal oder ein Freak, Outlaw, you name it… These songs are always true, this is the sound of oi! Und wer braucht so was? Na, ich zum Beispiel. Working Class Anthems, they fill our hearts with pride

Das Album ist ziemlich gut geworden. Wer auf solche Mucke steht, sollte unbedingt mal ein Ohr riskieren.

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Gripweed ist Wikipedianer mit Leib und Seele und das, was man gemeinhin als Musiknerd bezeichnet. Musikalisch ist er in vielen Genres beheimatet, wobei er das Exotische und Unbekannte den Stars und Sternchen vorzieht. Eine Weile bloggte er auch auf Blogspot.de und war Schreiberling des leider eingestellten saarländischen Webzines Iamhavoc (Archivversion: http://archive.iamhavoc.de/) veröffentlicht seine Beiträge aber jetzt hier,

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