IDESTROY sind in England aus dem Nichts heraus binnen eines Jahres zu einem der wichtigsten Newcomer im Bereich Female-Rock aufgestiegen und spielen inzwischen immer wieder vor ausverkauftem Haus. Nun kommen IDestroy im Mai 2017 auf ihre erste Deutschland-Tour und wir durften im Voraus ein kleines Interview mit Bec, der Sängerin von IDestroy führen.

AFL: Hey Bec, wie steht ihr denn derzeit in der englischen Musikszene? Habt ihr euch in eurer Heimat schon einen gewissen Status erspielen können und habt ihr in England schon eine gute Fanbase? Was macht eure Konzerte so einzigartig?

Wir haben hier in England eine wirklich positive Rückmeldung zu unseren Songs und Shows. Im vergangenen Jahr sind wir sehr viel unterwegs gewesen und konnten eine große Fangemeinschaft aufbauen. Die Menschen lieben unsere Shows, weil wir so energiegeladen und voller Leidenschaft unser Ding machen.

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AFL: Was zeichnet euch aus und was hast du für Erwartungen an eure allererste Deutschland-Tour? Was würdest du gerne auf der Tour erleben und was eher nicht?

Ich habe schon viele tolle Sachen über die deutsche Musikszene gehört, also freuen wir uns sehr auf die Tour. Wir hoffen natürlich auf viele positive Reaktionen und auf so viel Spaß wie möglich. Ich besuchte vor kurzem Berlin, was fantastisch war, ich aß viel Currywurst und Pommes! Das muss auch auf der Tour auf jeden Fall drin sein.

AFL: Ihr habt ein erstes kleines Album namens „Vanity Loves Me“ veröffentlicht. Wie ist denn das Album bei den Menschen angekommen und ist weiteres Material für die Zukunft geplant?

„Vanity Loves Me“ ist schon sehr gut gegangen, seit es im vergangenen Jahr veröffentlicht wurde. Wir sind wirklich stolz darauf, aber wir freuen uns noch mehr über unser brandneues Release, welches am Freitag (10. März) herauskommt. Es ist eine doppelte A-Seite namens „Annie“ und „98%“. Hierzu kommen dann auch noch ein paar Musikvideos in naher Zukunft. Wir werden auch auf der Tour Lieder von der EP und den Singles spielen.

AFL: Gibt es musikalische Vorbilder für euch, an denen ihr euch orientiert? Gibt es bestimmte Leute, die euch auf den Weg gebracht haben, musikalisch das zu tun, was ihr heute macht oder war es eher eure Muse, ein Instrument zu lernen und eine Band zu gründen?

Zur Zeit der Gründung von IDestroy hörte ich eine Menge Frauenbands wie Sleater Kinney, Bikini Kill, The Gossip etc, die definitiv einen großen Einfluss auf die Art der Musikrichtung hatte, in die ich wollte, als die Band gegründet wurde. Es gibt so viele Einflüsse, die ich im Laufe der Zeit aufgenommen habe, wenn es um Songwriting geht, aber…Nirvana, Iggy & The Stooges, Pixies, Jack White, um nur einige zu nennen, sind dann doch große Vorbilder für uns! Natürlich haben auch Becky & Jenn beide ihre individuellen Einflüsse. Was alles kombiniert, macht IDestroy zu dem, was die Band nun ist.

AFL: Möchtest du unseren Lesern etwas mit auf den Weg geben?

Kommt alle und schaut uns beim spielen zu! Ihr werdet es nicht bereuen, das verspreche ich euch! Wir sind immer nach der Show für einen Chat und einen Drink zu haben…

Die IDestroy Tour wird präsentiert von
Subkultura Booking & Records, AWAY FROM LIFE & punkrockers-radio.de

11.05.17 D-Kiel, Schaubude
12.05.17 D-Wermelskirchen, AJZ Bahndamm
13.05.17 D-Halle, VL Ludwigstrasse
14.05.17 D-Bückeburg, Schraub-Bar
15.05.17 D-Frankfurt/Main, Tiefengrund
16.05.17 D-Gießen, Ulenspiegel
17.05.17 D-Leipzig, Black Label Pub
18.05.17 D-Berlin, Schokoladen
19.05.17 D-München, Glockenbachwerkstatt w. Maid of Ace
20.05.17 D-Erding, AJZ Sonic „Female Fronted Night“
22.05.17 D-Mannheim, Blau Bar
23.05.17 D-Stuttgart, Goldmarks w. Maid of Ace

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2015 als Solo-Projekt gestartet, ist AWAY FROM LIFE heute ein Team aus knapp 20 Freunden, die unterschiedlicher kaum sein könnten, jedoch durch mindestens diese eine Sache vereint sind: Der Leidenschaft für Hardcore-Punk. Diese Subkultur ist für uns kein Trend, sondern eine tiefverwurzelte Lebenseinstellung, etwas, das uns seit Jahren immer und überall begleitet. Hardcore-Punk bedeutet für uns, sich selbst zu entfalten. Dabei ist D.I.Y. für uns nicht nur eine Phrase: Wir probieren Sachen aus, lernen neues dazu und entwickeln uns weiter. Von der Szene für die Szene. Gerade deshalb hat es für uns oberste Prämisse, Personen aus dieser Subkultur zu supporten, die denken wie wir. Sei es Veranstalter, Labels oder Bands, unabhängig ihres Bekanntheitsgrad. Egal ob Hardcore-Kid, Punk, Skinhead oder sonst wer. Wir sind Individuen, einer großen Unity, die völlig zeitlos und ortsunabhängig existiert. AWAY FROM LIFE ist für uns ein Instrument diese Werte zu manifestieren und unser Verständnis für Hardcore-Punk auszuleben. Angefangen als reines Magazin, haben wir über die Jahre unser eigenes Festival, das Stäbruch, etabliert oder jüngst mit Streets auch eine Szeneplattform ins Leben gerufen, die für uns alle genutzt werden kann – genutzt für eine Sache, die uns verdammt wichtig ist: Hardcore-Punk!

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