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Josh Childress von THE PLOT IN YOU im Interview

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The Plot In You sind mit ihrem neuen Album Dispose nun viel am touren. Am 11. Mai spielte die Band einer ihrer letzten Auftritte als Support von Alazka in Europa.

If you are looking for music that you wanna relate to your life then we are a band you should listen to.

In Stuttgart hatten wir die Chance mit dem Gitarristen der Band, Josh Childress, ein Interview zu führen. Trotz technischen Schwierigkeiten beim Soundcheck nahm sich Josh die Zeit nach ihrem Set ein paar Fragen zu beantworten. Bevor es zum Interview geht möchte ich noch hinzufügen, dass ich selten drei Bands so brüderlich gesehen habe, wie Alazka, Polaris und The Plot In You. Jede Band hat Charisma und die Show war einfach rundum gut!

AFL: Hi Josh, schön dich kennen zu lernen und super, dass es doch noch geklappt hat! Wo lag das Problem heute?

Josh: Hey, schön, dass du hier bist. Beim Bass gab es zu viel low-end und das mussten wir erstmal beheben.

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AFL: Beim Auftritt hat man auf jeden Fall nichts mehr gemerkt. Nun ist heute schon einer eurer letzten Auftritte, richtig?

J: Ja, hier nach noch eine in Italien.

AFL: Habt ihr einen weiten Weg?

J: Ohja, wir fahren mit Bus hin und dann wieder zurück, um von Frankfurt nachhause zu fliegen. Wir müssen den ganzen Weg hin, um den ganzen Weg zurück zu fahren.

AFL: Anstrengender Zeitplan. Hattet ihr auf dieser Tour die Chance euch Deutschland ein bisschen anzuschauen?

J: Dieses Mal nicht, aber früher schon. Damals konnten wir viel Sightseeing machen. Das erste Mal waren wir hier in 2012 als Headliner und nochmal in 2016 als Support von Amity Affliction. Das waren die beiden Male bis jetzt.

AFL: Und wie war eure Headline-Show damals hier in Deutschland?

J: Oh, viel kleiner im Vergleich zu hier.

AFL: Gefallen dir denn die kleineren oder größeren Shows besser?

J: Definitiv die größeren. Wir haben mehr Platz auf der Bühne, es klingt besser und das Licht ist auch besser.

AFL: Kleine Frage zwischendurch: Gab es irgendwelche komischen oder witzigen Begegnungen mit uns Deutschen?

J: Ich glaube nicht. Bisher gab es nur unbeholfene Begegnungen zum Beispiel an Tankstellen mitten im Nirgendwo, wo uns niemand versteht und wir dann mit Händen und Füßen versuchen zu kommunizieren. Nichts allzu verrücktes.

AFL: Und wie sind so die deutschen Jungs von Alazka? Ihr habt Alazka bei dieser Tour zum ersten Mal kennengelernt, oder?

J: Oh die sind super! Wir haben sie jetzt erst bei dieser Tour kennengelernt, aber wenn man sich mit vielen Jungs einen Bus teil, lernt man sich sehr schnell kennen.

AFL: Alazka haben auch euch gefragt, ob ihr mit auf Tour geht oder war das andersrum?

J: Ja, Alazka hat uns gefragt.

© Pia Böhl

AFL: Nicht nur mit Alazka habt ihr größere Shows gespielt. Ihr wart unter anderem auch bei der Impericon Tour dabei und auch We Came As Romans war sogar auf dieser Tour dabei. Wie ist es mit Bands wie WCAR aufzutreten?

J: Wir haben bereits eine kleine Tour mit WCAR in Amerika gemacht. Es ist echt cool mit den Jungs und nach einer Tour ist man sich immer ein Stück näher.

AFL: Sehr cool. Euer heutiger Auftritt hier in Stuttgart ist ja sogar ausverkauft. Wie ist das für dich?

J: Es waren sogar einige Shows auf dieser Tour ausverkauft. Es macht Spaß vor einer großen Menge zu stehen, die einen hören wollen.

AFL: Ja, die Fans haben auch echt Spaß an eurer Musik, so wie ich das heute gesehen habe!

J: Oh danke! Es ist echt cool hier zu touren genau nachdem wir unser neues Album veröffentlicht haben. Es ist noch so frisch und jeder hat vielleicht ein bisschen rein gehört.

AFL: Dispose heißt euer neues Album ja. Wie würdest du den Unterschied zwischen Dispose und eurem aller ersten Album beschreiben?

J: Es ist wie Tag und Nacht. Die Entwicklung zwischen den beiden Alben ist sehr groß. Das erste Album kam 2010 raus – also schon sehr lange her. Seitdem hat sich unser Musikgeschmack verändert. Heute ist es anders als es damals gewesen ist.

AFL: Zuletzt habt ihr ein Album in 2015 veröffentlicht. Seitdem habt ihr an Dipose gearbeitet. Wie war dabei der Verlauf?

J: Wie haben echt viel Zeit in das Album investiert. Als wir das erste Mal ins Studio gegangen sind hatten wir 20 Songs und raus gegangen sind wir mit 7. Danach mussten wir wieder neue Songs schreiben und wir haben jeden Song auf Kleinigkeiten untersucht, sodass genau das rauskommt, was wir auch wollten.

AFL: Am Ende ist echt ein gutes Album rausgekommen! Ich finde das Album und insbesondere Feel Nothing haben sehr starke Lyrics und auch sehr traurige. Wodurch sind diese entstanden?

J: Landon schreibt die Lyrics und er nimmt Sachen und Situationen aus seinem Leben – was so passiert. Bevor wir angefangen haben die Lyrics zu schreiben stand Landon vor einem Beziehungs-Aus und ich glaube, dass das auch eine große Rolle spielt, was in dem Song verarbeitet wird.

AFL: Und wie kommt dann der Rest des Songs zusammen?

J: Zuerst schreibt Landon seinen Song und zusammen überlegen wir dann „Oh ja das mag ich“ und schieben es so lange hin und her bis es sich so anhört, wie wir alle es für gut empfinden.

AFL: Das neue Album ist auch melodischer als sein Vorgänger und auch neue Backtracks wurden mit eingearbeitet? Wie kam es zu dieser Entscheidung?

J: Wir hatten nicht gedacht, dass wir so viel machen mit den Samples in den Songs. Im Studio haben wir mit unserem Produzenten und er hat dann auch ein bisschen hinzugefügt und ausprobiert.Also haben wir es probiert und im Endeffekt fanden wir es gut! We just kept rolling with it!

AFL: Das hat auch sehr gut funktioniert. Falls es jetzt doch noch jemanden gibt, der euch noch nicht kennt, was würdest du denen sagen, warum sie eure Musik hören sollten?

J: Okay, das ist eine schwere Frage … Ich würde sagen, dass man in unseren Lyrics Sachen findet, in die man sich hineinversetzen kann. Wenn du Musik hören willst, mit der du dich identifizieren kannst und nicht irgendwelche ausgedachten Geschichten hören willst, dann sind wir eine Band, die du hören solltest. Wir bringen real life Erfahrungen in unserer Musik mit.

© Pia Böhl

AFL: Wir sind auch schon fast am Ende unseres Interviews. Die Zeit mit dir ging echt schnell rum und es fühlt sich so an als hätten wir was vergessen.

J: So fühle ich mich jeden Tag in meinem Leben haha

AFL: Zum Abschluss noch: Wie fühlt es sich an jetzt bald wieder nach Hause zu fahren?

J: Ich kann es kaum abwarten zuhause zu sein. Wir waren jetzt mit den vorigen Touren insgesamt für 2 ½ Monate unterwegs. Wir sind alle so langsam bereit nach Hause zu fahren und unsere Haustiere und Freund*innen zu sehen.

AFL: Und euer eigenes Bad?

J: Haha, ja, nicht alles mit einem Haufen anderer Leute zu teilen.

AFL: Dann wünsche ich noch viel Spaß auf eurer letzten Show und kommt gut nach Hause! Vielen Dank für das Interview und es war echt nett dich kennen zu lernen.

J: Vielen Dank, dass du auf uns gewartet hast. Es hat echt Spaß gemacht! Bis hoffentlich zu unserer nächsten Europa-Tour!

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