Kings Never Die schießen nun bereits die zweite EP während des Beginns der „Weltseuche Corona“ in die weite Hardcore- und Punkwelt hinaus. Die Erste, Raise a Glass, ist komplett an mir vorübergezogen, daher sind die New Yorker-Recken Neuland für mich.

Die geographischen Wurzeln sind bei It’s What We Live For nicht zu überhören, wobei der Opener Pure Gold auch aus Boston stammen könnte. Checkt das mal. Stichworte: Serenity von Blood for Blood. Das 2004 von irgendeinem Fanzine als „Perfekter Soundtrack für eine Kneipenschlägerei“ (wenn jemand den*die Urheber*in kennt: Gerne mitteilen) betitelte Album könnte Pure Gold Pate gestanden haben, ohne dabei jedoch die Härte und Rotzigkeit der Bostoner erreichen zu können. Zugegebenermaßen geht das aber auch kaum. Der Track ist zudem eine Hommage an dem an Covid-19 verstorbenen Vater des KND-Gitarristen Dan Nastasi (Dog Eat Dog, Muck Pop, All Boro Kings). Checkt das Video hierzu am Ende des Reviews.

Der Rest der EP ist stimmlich „New York in Reinform“. Muss irgendwie auch, schließlich sind u.a. Vinnie Stigma und Gallo Mike mit auf der Platte vertreten. Das ist bei einer EP mit fünf Songs ok, länger dürfte das Ganze dann aber doch nicht sein. Musikalisch steckt wiederum ne gehörige Portion Hardcorepunk mit leichter Rock´n´Roll Kante drin, was mich wiederum sehr froh stimmt. Textlich ist das Ganze, nehmen wir hier mal Pure Gold raus… naja, auch irgendwie NYHC. Wobei ich verhältnismäßig selten „family“ und „friends“ herausgehört habe.

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Die Platte ist musikalisch top, der Rest ist irgendwie…“New Yorker-Saufcore“. Das ist live bestimmt der absolute Abriss, für zu Hause oder unterwegs bleib ich dann doch lieber in Boston.

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