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Männi – Mir tut alles weh ::: Review (2019)

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Dead Serious Recordings

Männi ist zurück. Nach seinem phänomenalen Debütalbum Alkohol & Melancholie (Review hier) kommt nun der zweite Streich Mir tut alles weh. Immer noch macht Männi alias Samuel Dickweis alles alleine, wobei er auf Tour auf diverse Musiker zurückgreifen kann, worum es auch gleich beim ersten Song Krasseste Gang geht. Der Faden wird auch wieder bei Alles hier aufgegriffen. Auch die Produktion stammt von Männi.

Wie schon das Debütalbum kommt auch das zweite Album gewohnt druckvoll. Deutschpunk mit eher lustigen Texten, die aber durchaus ernste Themen aufgreifen, zum Beispiel Polizeigewalt/Gerechtigkeit im Song Verboten oder Deutschlands Situation und die eigene politische Einstellung bei Schnauze voll (Meine Farben sind schwarz-rot ohne Gold). Auch der langsame körperliche Verfall spielt auf dem Album eine Rolle (Dir tut alles weh, Ibu-Profi). Sauflieder gibt es auch einige. Dazu zwei mehr oder weniger lustige Skits, wobei ich immern noch nicht verstanden habe, was er mit Axel K. gemeinsam hat.

Das Album erscheint als LP/CD-Package, nimmt man die Platte raus, sieht man einen nackten Arsch… Achso, das Album kommt über Dackelton-Records, quasi das Nachfolgelabel von Quasilectric, das jetzt zum Sublabel geworden ist.

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Optimist

Insgesamt ein gelungener Zweitling, der viel Freude macht, wenn man Männis Humor teilt. Wer auf Bands wie WIZO, Abstürzende Brieftauben oder ähnlichen Funpunk steht, sollte durchaus mal ein Ohr riskieren.

01. Krasseste Gang
02. Dir tut alles weh
03. Ibuprofi
04. Verboten
05. Alkoholimplantat
06. Ich melde mich
07. Montagmittag – Skit
08. Alles hier
09. Einsam – Skit
10. Im Bett
11. Schnauze voll
12. Heimlicher Abgang
13. Das erste ehrliche Liebeslied

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