- Werbung -
Dead Serious Recordings

Das letzte Album von Montreal Schackilacki kam vor zwei Jahren raus und war (abgesehen vom etwas streitbaren Titel) ziemlich gut. Mal schauen, was das neue Werk so zu bieten hat.

In ihrer Ankündigung haben Montreal gesagt, dass ihnen ihr siebtes Album verdammt leicht von der Hand gegangen sei. Und man kann sagen was man will, aber das hört man. Die drei Wahlberliner klingen auf Hier und heute nicht unfassbar locker und hauen eines ihrer besten Alben raus. Direkt mit den ersten drei Songs Dreieck und Auge, Schlechter bester Freund und Stockholm Syndrom hauen die drei einem eine fette Punkrock-Keule mit perfekter Produktion um die Ohren. Es werden keine halben Sachen gemacht und die Band gibt einfach nur Vollgas.

- Werbung -
Stäbruch Festival

Es folgt die Vorabsingle Hier und heute nicht und man bekommt die typische (und meiner Meinung nach ziemlich einzigartige) bildliche Erzählung geliefert, die man von Montreal kennt. Der Rest der Platte liefert die ebenfalls sehr schönen Gesangs- und Gitarrenharmonien und die Stimmwechsel von Hirsch und Yonas. Es ist schwer, den einen „Hit“ des Albums ausfindig zu machen, da alle zwölf Songs ein hervorragendes Gesamtbild und ein kurzes aber unglaublich energiegeladenes Punkrock-Album abliefern. Ein Übersong wie Das falsche Pferd muss nicht zwingend auf einem Album sein, wenn alle Songs so wie hier ineinander übergehen und kaum Zeit zum Atmen lassen.

Montral (Photo by MaxThrelfallPhoto)

Hier und heute nicht setzt musikalisch das fort, was auf Schackilacki schon ziemlich gut funktioniert hat, legt in Sachen Power (Max Power, haha) aber nochmal eine gewaltige Schippe oben drauf. Wer einen konkreten Anspieltipp haben will, kann auch einfach auf Shuffel-Play drücken und sich überraschen lassen, da sowieso jeder Song knallt. Montreal haben sich mit dieser Platte bestimmt nicht selbst oder Punkrock neu erfunden, liefern aber ein Gesamtprodukt ab, das einfach Spaß zu Hören macht und eine Menge gute Laune verbreitet. Wie Hirsch in unserem vorletzten AWAY FROM LIFE-Interview gesagt hat: „Kein Mensch braucht noch ein 50 Minuten Album.“ – Recht hat er, Hauptsache es knallt.

- Werbung -
Demons Run Amok

Beitrag kommentieren

Bitte gebe dein Kommentar ein
Bitte gebe dein Name ein