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Nuclear Blast

No Use For A Name haben am 11. August diesen Jahres unter Fat Wreck zum ersten Mal nach dem Tod des Sängers Tony Sly (†2012) ein neues Album veröffentlicht: Rarities Vol. 1: The Covers. Dabei handelt es sich allerdings nicht um neue Songs, sondern um 13 Coverversionen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Diese wurden im Laufe der langjährigen Bandgeschichte aufgenommen und teilweise bereits auf anderen Alben veröffentlicht – das erklärt die stilistischen Unterschiede der Tracks. So findet sich hier beispielsweise ein Song aus der frühen HC-Phase der Band: I’ve Heard (im Original von Dag Nasty).

Gecovert wird grundsätzlich alles was die Musikindustrie hergibt. Neben Sublimes Badfish und Social Distortions 1945 gibt es auch allgemein bekannte Hits wie Enjoy The Silence (Depeche Mode), Dream Police (Cheap Trick) oder Don’t Cry For Me Argentina (Evita) zu hören. Außerdem gibt es den Theme Song der Kultserie The Munsters, den Weihnachtsklassiker Fairytale of New York (The Pogues) und eine Reihe weiterer mehr oder weniger bekannter Stücke.

Fünf Jahre nach dem Tod von Tony Sly ist es immer noch ein paradoxes Gefühl diese Songs zu hören. Jeder einzelne macht richtig Spaß – mit eine großen Portion guter Laune interpretieren No Use For A Name diverse Hits und dennoch treibt es einem Tränen in die Augen. Für langjährige Fans der kalifornischen Legenden dürfte diese Sammlung ein schöner Zusammenschnitt sein, der nostalgische Gefühle weckt und an gute alte Zeiten erinnert. Für Neueinsteiger auf dem Gebiet No Use For A Name könnte die Platte allerdings ein eher anstrengendes Hörvergnügen werden, da das Gesamtkonzept der Scheibe einfach nicht richtig harmonieren will.

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AWAY FROM LIFE Leserumfrage 2020

Mein persönliches Highlight: Beth (im Original von Kiss). Dieser Song wurde bereits im Jahr 1997 als Hidden Track auf der Platte Making Friends veröffentlicht.

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Tracklist

1. Turning Japanese (The Vapors)
2. Hybrid Moments (The Misfits)
3. I’ve Heard (Dag Nasty)
4. Selwyn’s Got a Problem (D.I.)
5. Enjoy the Silence (Depeche Mode)
6. Badfish (Sublime)
7. Dream Police (Cheap Trick)
8. Fairytale of New York (The Pogues)
9. Making Our Dreams Come True (Laverne & Shirley)
10. 1945 (Social Distortion)
11. Don’t Cry for Me Argentina (Evita)
12. The Munsters’ Theme
13. Beth (Kiss)

- Spotify-Playlist -

Die Spotify-Playlist zu unserem Jahresrückblick: Best-Of Hardcore-Punk 2020:

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BEWERTUNG
Bewertung
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Ich bin die Jule, Jahrgang ‘92, aus dem schönen Landshut in Niederbayern. Seit April 2017 bin ich Teil des AWAY FROM LIFE-Teams. Neben sporadischen Reviews und Konzertberichten präsentiere ich regelmäßig die Top-10-Songs und belästige euch jeden Monat mit unserem Newsletter. Am wohlsten fühle ich mich in melodischen Punk-Rock-Gefilden, dabei darf es weder an rauen Stimmen noch an harmonischen Gitarrenriffs fehlen!

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