NOWAR – Don’t Lie ::: Review (2021)

Die Band aus Kiel überzeugt auf ihrem Debüt mit viel Abwechslung und guten Songstrukturen

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Nowar legen zwei Jahre nach Ihrem Demotape Nowhere nun ihr Debütalbum Don’t Lie vor. Erschienen sind die zehn Songs über das Hamburger Label Last Exit Music.

Da der Sound des Quartetts schon im Vorfeld mit Szenegrößen wie Snapcase und Shelter verglichen wurde, durfte man reichlich gespannt sein, was uns hier erwartet. Und tatsächlich sind Einflüsse der genannten Bands klar erkennbar. Gerade der Progressive und etwas blechig wirkende Snapcase Sound kommt in Songs wie dem Titeltrack oder Rise immer wieder zum Vorschein.

Nowar bieten auf ihrem ersten Longplayer, Songs die nicht nur in die Hardcore und Punkrock Kerbe schlagen. Auch Crossover beeinflusste oder trashige Nummern wie Fallout wissen zu überzeugen. Die für ein Album aus diesem Genre ungewöhnlich lange Spielzeit von 40 Minuten, lässt keine Langeweile aufkommen, sondern ist eher dem teils komplexen Spannungsaufbau der einzelnen Tracks geschuldet. Karoshi und Salem sind hier sicher mit die Höhepunkte eines gelungenen Debüts. Das nach außen recht simple gehaltene Cover-Artwork wird durch die vielseitigen Songstrukturen wieder wett gemacht.

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Textlich prangernd die Band vieles an was momentan in der Welt falsch läuft – hier wird aber auch Mut gemacht, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen um sie zu verändern. Ein enorm wichtiges Thema, gerade in Zeiten wie diesen.

Nowar (Band)

Die Kieler liefern ein starkes und abwechslungsreiches Debüt ab, geprägt von einem Sound, den man sich auch gut auf unserem Stäbruch Festival vorstellen kann.

Nowar – Don’t Lie (2021)

Tracklist:

1. Prana
2. Don´t Lie
3. Lights
4. Liberation
5. Fallout
6. Blind
7. Karoshi
8. Salem
9. Rise
10. Roses

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