Oma Oklahoma - Normalnull (2020)
Oma Oklahoma - Normalnull (2020)

Oma Oklahoma fahren nicht im Hühnerstall Motorrad und sind auch keine deutschsprachige Country-Gruppe im Stile von Truck Stop. Oma Oklahoma sind eine Post-Punk-Band aus Hamburg, die aus drei Leuten besteht. Irgendwie sind in letzter Zeit eine Menge von diesen Bands bei mir gelandet. Normalnull ist ihre Debüt-EP und liefert sechs Tracks, die als Tape über No Spirit, digital über Kidnap Music und eigenproduziert als 12“ im orangenem Vinyl vertrieben werden. Sämtliche Bandcamp-Einnahmen der Single gehen 50/50 an Black Lives Matter und The Anti-Racist Activist Fund.

Für ein Debüt ist die EP ordentlich geworden. Klar, es ist schwer in einer solchen Nische wie Postpunk auf Deutsch noch den eigenen Weg zu gehen. Zumindest klingen sie mal nicht wie Turbostaat. Eher ruhig, vielleicht noch etwas unterproduziert, aber dennoch druckvoll, merkt man schon wohin die Reise geht. Die Songs sind zum Teil sehr verspielt, mit kleinen Details, die einen ganz eigenen Stil erzeugen. Die Songs sind gut durchdacht, nicht zu sehr verklausuliert drücken sie in erster Linie persönliche Empfindungen aus, eher ohne festes Thema.

Als kleiner Anheizer hier das Video zu Straßen, im DIY-Stil als Zeichentrick umgesetzt, sehr liebevoll…

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Hier noch die Trackliste:

Tracklist

  1. Antiwind
  2. Straßen
  3. Maschinen
  4. Die Zeit, die Zeit
  5. Bildlos
  6. Lichtlos
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