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Mit Internal Atomics haben Stray From The Path aus Long Island, New York im November ihr neuestes Album rausgebracht. Worum es darin thematisch geht, wer alles Anteil am Entstehungsprozess hat und einiges mehr erfahrt ihr hier. Wir haben Tom Williams, Gitarrist der Band, befragt und er stand uns freundlicherweise Rede und Antwort.

Interview mit Tom von Stray From The Path

AFL: Vielen Dank, dass du dir in deinem engen Terminkalender Zeit für uns einräumst. Bitte stelle dich einmal kurz vor und nenne uns deine Rolle in der Band für die Menschen, die noch nicht mit Stray From The Path in Berührung gekommen sind.

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Danke für das Interview! Ich bin Tom und spiele Gitarre bei Stray.

AFL: Wie würdest du eure Musik beschreiben? Wer sind eure größten Einflüsse musikalisch?

Immer wenn jemand mit Hardcore, Metal oder ähnlichen Genres weniger vertraut ist, beschreiben wir ihm unseren Sound als „wenn Rage Against The Machine um einiges unheimlicher wäre“. Wir ziehen einige Einflüsse aus Bands wie RATM, Converge, Refused und Deftones, aber ich denke Stray From The Path hat seinen eigenen Sound jenseits dieser Bands.

Tom mit Stray auf der Bühne.

AFL: Internal Atomics, euer neues Album, wurde in Will Putneys Studio Graphic Nature Audio aufgenommen. Wie groß ist der Einfluss, den er auf eure Musik und Lyrics hat?

Genau so großen Einfluss wie jeder in der Band, um ehrlich zu sein. Wenn wir im Studio sind ist Will ein vollwertiges Bandmitglied. Ihm wird auch ein gleicher Anteil an den Albumeinnahmen ausgezahlt. Sein Input ist also genauso wichtig wie der von uns Vieren. Er hilft uns wirklich sehr, das Beste aus den musikalischen Ideen zu machen, die ich einbringe und legt mit Hand an, um die Lyrics auszurichten.

„Die Fähigkeit deine Energie zu investieren, um etwas Positives zu schaffen. Das ist Internal Atomics.“

AFL: Was sind die hauptsächlichen Themen, die ihr in Internal Atomics ansprecht und wie seid ihr auf den Titel gekommen?

Das Hauptthema entstand aus vergangenen Erlebnissen aus den Jahren 2017 bis 2019. Wir haben das Glück, viele Länder bereisen zu können und lernen die unterschiedlichen Gesellschaften dort kennen. Das gibt uns neue Perspektiven aufs Leben. Wir greifen diese Erfahrungen auf und stecken sie in dieses Album. Ich denke eine Sache, die wir gelernt haben, ist, das manche Orte nicht mal das Nötigste haben, um zu überleben. Wie beispielsweise in Afrika, wo die Menschen weder sauberes Wasser, noch Nahrung zum Essen und Trinken haben. Als wir auf unserer Reise in Afrika waren (Anm. d. Red.: Im Sommer 2018 war die Band u.a. mit der Hardcore Help Foundation in Kenia unterwegs), sind wir auf viele Menschen getroffen, die ihr Leben einer Sache widmen – nämlich anderen zu helfen. Wir denken, dass jeder die Macht hat, dies zu schaffen. Einfach etwas tun, um anderen Menschen es zu ermöglichen, ein besseres Leben zu leben. Die Fähigkeit deine Energie zu investieren, um etwas Positives zu schaffen. Das ist Internal Atomics.

Das Albumcover zu Internal Atomics.

AFL: Brendan Murphy von Counterparts und Matt Honeycutt von Kublai Khan liefern Guestvocals auf eurem neuen Album ab. Nach welchen Kriterien wählt ihr eure Gäste aus?

Und wie sie dabei sind! Beide sind sehr gute Freunde von uns und super talentiert. Am Anfang des Schreibprozesses wussten wir, dass wir Matt auf diesem Album haben wollten und bei Brendan hat es sich einfach längst überfällig angefühlt. Wir hatten die Möglichkeit, Brendan mit im Studio zu haben, während er seinen Part schrieb. Eine solche Entwicklung ist immer cool zu beobachten. Wir möchten immer gerne, dass die Gäste auf unseren Alben ihre Parts selber schreiben können.

AFL: Im Dezember kommt ihr zurück nach Europa für eine Tour. Habt ihr Lieblingsstopps in diesem Jahr? Einige Shows sind ausverkauft!

Oh ja! UK ist der Wahnsinn, wir lieben Eindhoven, Köln, Nürnberg, Lyon und Zürich, um nur einige zu nennen! Alles wunderschöne Städte mit unübertroffener Energie auf den Shows!

AFL: Nochmals, danke für deine Zeit. Möchtest du noch abschließende Worte an eure Fans weitergeben?

Vielen Dank fürs Zuhören und dass ihr es uns ermöglicht, immer weiter zu machen! Für alle, die es noch nicht gehört haben, hoffen wir, dass ihr unser neues Album auscheckt!

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