Support Your Locals #13 mit Jo von DEVIL MAY CARE

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Devil May Care aus Würzburg haben Anfang März ihr neues Album Echoes veröffentlicht. Wir nahmen das bevorstehende Release zum Anlass Schlagzeuger Jo seine fünf Lieblingsbands aus seiner Heimat vorstellen zu lassen.

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5 Bands aus Würzburg, die ihr auschecken solltet

Ich bin Jo – Schlagzeuger der Band Devil May Care aus Würzburg. Wer gerne in Genre-Schubladen denkt, kann unsere Musik Post-Hardcore nennen. Die Anleihen aus dem Hardcore, die sich in unseren Songs finden, haben sich längst mit je einer guten Portion Punkrock, Metal und catchy Hooks vermischt, was nicht zuletzt durch die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der Bandmitglieder bedingt ist.

Wenn ich nicht gerade mit der eigenen Band unterwegs bin, ist die Wahrscheinlickeit hoch, mich bei anderen Konzerten in der Stadt anzutreffen. Seit mittlerweile 8 Jahren bin ich als Tontechniker aktiv und höre mir dabei am liebsten die punkigeren Konzerte an, was sich auch in der Auswahl meiner Top 5 Locals widerspiegelt. Obwohl Würzburg nicht besonders groß ist, gibt es doch eine ganze Menge an nennenswerten Bands:

1Staatspunkrott

Seit mehr als 15 Jahren gibt es die Punkrock-Truppe schon und dementsprechend bekannt dürfte der Name auch über die Stadtgrenzen hinaus sein. Ganz spurlos sind die Jahre allerdings nicht an der Band vorübergegangen – von der Orginalbesetzung ist heute nicht mehr viel übrig.

Zwei Mal durften wir uns bisher die Bühne mit Staatspunkrott teilen und beide Male haben wir uns mehr als wohlgefühlt. Bei der „Choral vom Ende“ Releaseshow im Laby beispielsweise gab es für jede Band im Backstagebereich einen handgeschriebenen Grußzettel.

2A Week of Sundays

Für mich DIE Würzburger Skatepunk-Band, auch wenn es mittlerweile etwas ruhig geworden ist. Fast sieben Jahre sind bereits seit der Veröffentlichung der „Set Sails for the Stars“ EP vergangen, aber trotzdem höre ich mir die Songs immer wieder gerne an. Charakteristisch ist für mich die Ausstrahlung von Frontmann Lucky, dem scheinbar nie die Energie ausgeht.

Bleibt nur zu hoffen, dass man von A Week of Sundays bald wieder einmal etwas zu hören bekommt!

3Kings Are Better Queens

Jetzt wirds ein bisschen nostalgisch. Schon lange aufgelöst, aber eine der wichtigsten Bands unserer Jugend. Von 2007 bis 2010 bestand die Band der fünf Würzburger und spielte in dieser Zeit mehrere Male im b-hof, wo wir unsere ersten Konzerte besuchten. Leider war nach der ersten EP schon wieder Schluss.

Was man damals noch Emo nannte, würde heute problemlos als Post-Hardcore durchgehen.

4Hazel The Nut

Hier kann man nun wirklich nicht von mangelnder Aktivität sprechen. Hazel the Nut macht Pop-Punk und das schon seit 2012, dem gleichen Jahr, in dem auch wir unser erstes Konzert gespielt haben. Seitdem haben sich unsere Wege mehrmals gekreuzt. Zum Beispiel 2016, als wir zusammen für eine Woche nach Umeå in Schweden fliegen durften, um dort die Würzburger Musikszene zu repräsentieren.

Fast zeitgleich mit unserem neuen Album Echoes erschien auch das neue Hazel The Nut Album.

5Drowning In You

In dieser Liste ist Drowning in You die Band, die uns stilistisch am nächsten liegt, wenn auch mit einem stärkeren Fokus auf die härtere Seite des Post-Hardcore. Kennenlernen durften wir die Jungs im Cairo bei ihrem EP-Releasekonzert im Herbst 2015. Seitdem haben wir uns mehrfach die Bühne geteilt.

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Devil May Care haben am 15. März 2019 ihr neues Album Echoes über  Uncle M veröffentlicht.

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