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AWAY FROM LIFE Streets

Ich habe etwas zu feiern – eine Wiedergeburt! Denn seit der Veröffentlichung des neuen Interrupters Album „Say It Out Loud“ hat sich der Punkrock geschwängerte Ska zurück in mein Herz geskankt.

Review zu The Interrupters – Say It Out Loud (Hellcat Records)

Jahrelang berührte mich nicht ein Album oder ein Künstler dieses Genre´s…ja selbst die letzte Veröffentlichung der Allväter des Genres Rancid löste bei mir nicht viel mehr als ein kurzes Aufflammen alter Tanzeinlagen aus und so musste ich mich wiedermal damit abfinden, dass goldene Türme eben nicht endlos wachsen und ich dieser Musikrichtung wohl etwas überdrüssig geworden bin. Aber all das darf nun vergessen werden, denn nun sitze ich hier am Rechner, lausche dem neuen Rundling der aus LA stammenden Formation The Interrupters und muss mich echt zusammenreißen sitzen zu bleiben und nicht direkt ein paar Freunde einzuladen, um mit denen einen ordentlichen Zug durch die Gemeinde zu machen, dann dafür ist dieses Album genau der richtige Soundtrack!

Das sie den Offbeat ebenso wie den 4/4 beherrschen bewiesen sie bereits auf ihrem selbstbetitelten Album aus dem Jahr 2014, allerdings ist die 4/4 Dichte auf „Say It Out Loud“ doch etwas höher und so kredenzen uns die drei Bivano-Brüder und Sängerin Aimee Interrupter ein wundervoll abwechslungsreiches Album, welches immer genau den richtigen Anschlag findet.

Mal feinster 2-Tone wie bei „You Gonna Find A Way Out“ inklusive Hammond Orgel, dann wieder eine Song wie „Loyal“, welcher ebenso von Tim Armstrong hätte gesungen werden können. Allgemein lassen sich doch recht viele parallelen zu Rancid ziehen, denn nicht nur dass die Stimme und Gesangsart von Sängerin Aimee doch sehr der von Armstrong ähnelt, sind auch die Arrangements der Songs doch recht nah an den Genreneubegründern. Was aber auch nicht verwundern sollte, denn Armstrong ist nicht nur Produzent dieser Scheibe gewesen, sondern auch sowas wie ein Ziehvater.

The Interrupters
The Interrupters veröffentlichen mit „Say It Out Loud“ ihr zweites Album.

Das Sängerin Aimee aber auch mal anders kann bewies sie in ihren Solo-Veröffentlichungen, welche sich teilweise aber auch sehen lassen können („I Would Start A Revolution“ mal ausgenommen), aber nichts desto trotz kommt nichts besser als ihr Rude-Girl-Gesang im Zusammenspiel mit ihren Bandkollegen und darum schnell nochmal auf Play gedrückt, die Freunde angerufen und ab in den Partykeller!

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