Home Interviews Tyler Szalkow...

Tyler Szalkowski von STATE CHAMPS im Interview

0

Die Pop-Punk-Größe State Champs waren auf der ersten Ausgabe des Galaxy Camps Headliner. Gitarrist Tyler Szalkowski hat sich die Zeit genommen, um uns ein paar Fragen über das neue Album Living Proof und das Leben als Band zu beantworten. Wir hatten sehr viel Spaß bei dem Interview mit Tyler. Schaut selbst:

AFL: Hi, magst du dich ein mal kurz vorstellen?

Tyler: Hi, ich bin Tyler von Sate Champs. Ich hab mich gerade in eine Brennnessel gesetzt, obwohl hier keine andere Pflanze irgendwo ist! Lasst uns anfangen mit meinem juckenden Rücken! Haha

Haha, wie geht es dir denn abgesehen von deinem juckenden Rücken?

- Werbung -
BDHW

Ich war heute ziemlich entspannt, aber jetzt, wo ich von dieser Pflanze angegriffen wurde, bin ich aufgekratzt und auch langsam aufgeregt wegen heute. Außerdem geht die Show bald los und das ist immer noch aufregend. Alles was wir normal machen ist eigentlich ziemlich ruhig bis es los geht mit der Action! Ich werde langsam warm und fühle mich echt gut.

Alles klar. Also das ist jetzt euer Start in die Festival Saison. Was steht für euch diesen Sommer an?

Wir fangen an mit dem Galaxy Camp. Slam Dunk steht dann an und die letzte Warped Tour ist dran!

Ihr seid bei der ganzen Warped Tour dabei, richtig?

Das ganze Ding!

Seid ihr traurig, dass dies die letzte Warped Tour sein wird?

Ja, ich bin traurig, dass es die letzte ist. Wir fühlen uns geehrt, dass wir ein Teil davon sein dürfen. Dieses Jahr spielen wir sogar eine Rolle auf der Tour! Dieses Jahr ist wirklich besonders für uns.

Es war schon immer ein Traum für uns auch bei der Warped Tour dabei zu sein. 

Vielleicht – und das ist nur eine Theorie –  gibt es die Warped Tour noch in einem anderen Format. Die Aussage war, dass es keine „cross country“ Warped Tour mehr geben wird. Das könnte auch heißen, dass es vielleicht eher wie das Download Festival aufgezogen wird.

Das wäre toll!

Ihr seit jetzt mit eurem neuen Album unterwegs. Gibt es eure neuen Songs live zu hören?

State Champs

Wir werden zwei neue Songs spielen. Es ist immer komisch, wenn wir neue Songs spielen, die noch niemand wirklich gut kennt. Wir stehen dann da mit dem Motto „Hey, wir versprechen, dass die Songs gut sind. Ihr werdet das bestimmt mögen!“. Wir haben das zwar schon vorher probiert, aber es hat nie wirklich funktioniert. Deswegen spielen wir lieber Songs, die schon länger veröffentlicht sind und die, die unsere Fans kennen. Ihr werdet aber definitiv unsere Singles Crystal Ball und Dead And Gone von unserem neuen Album hören.

Wie fühlt es sich an endlich euren Fans zu zeigen, woran ihr so lange gearbeitet habt?

Ich bin wirklich glücklich das Album endlich zu teilen! Wir haben sehr hart daran gearbeitet. An manchen Songs saßen wir schon in 2016 dran. Wir haben echt lange an den Songs gearbeitet und saßen sehr lange dran. Dass wir jetzt endlich unser Album veröffentlichen und die Songs in die Welt schicken, ist sehr besonders für uns.

Euer letztes Album ist jetzt drei Jahre her. Wie war der lange Prozess bei Living Proof?

Es gab sehr viel, was in dieses Album geflossen ist. Wir haben mit sehr vielen Leuten zusammen gearbeitet, haben Sachen ausprobiert – manche haben funktioniert und manche nicht. Wir haben nichts unversucht gelassen!

Sind eure ersten beiden Singles nur ein kleiner Vorgeschmack gewesen?

Unsere ersten beiden Singles waren schon gut, aber der Rest ist noch besser. Wir wollten uns ein bisschen zurück behalten und ich denke, dass wir viele gute Songs auf dem Album haben!
Dieses Mal haben wir euch eine Vorspeise gegeben und die Hauptspeise wird noch besser.

Verglichen mit eurem letzten Album – wir würdest du den Unterschied beschreiben?

Da ist definitiv ein Unterschied! Das ist jetzt wahrscheinlich eine Antwort, die viele geben, aber: Ich habe das Gefühl wir sind wirklich reifer und erwachsener geworden! Nicht nur, dass wir als Personen gewachsen sind, wir sind auch als Songwriter gewachsen. Mit diesem Album haben wir mit vielen Leuten gearbeitet, die uns geholfen und uns gezeigt haben, wie wir einen Song schreiben. Wir haben mit Mark Hoppus und Alex Gaskarth gearbeitet. Yeah, wir haben mit ein paar Leuten zusammengearbeitet, die uns gezeigt haben, wie wir besser werden. Im großen Ganzen ist es somit ein besseres Album. Außerdem gibt es mit dem Album mehr Vielfalt. Es gibt mehr mid-tempo Songs, aber auch schnelle Songs und alles dazwischen. Meiner Meinung nach ist die neue Platte viel diverser, hat viel mehr Tiefe und ist im Gesamtbild besser.

Es war eigentlich gar nicht geplant, dass Markus Hoppus mitwirkt, oder?

Nein, das war eigentlich nicht der Plan. Das war ein bisschen seltsam und kam aus dem Nichts. Wir hatten damals unseren ersten Tag mit John Feldmann und er hat gefragt, ob er seinen Kumpel Mark mitbringen kann. Dabei dachten wir uns erst gar nichts und waren eh dabei alles auszuprobieren. Am nächsten Tag stand dann einfach Mark Hoppus da. Ein Teil von uns dachte sich schon „Hm, was ist, wenn er Mark Hoppus mitbringt?“, aber niemand dachte wirklich, dass er das sein würde. Wir waren alle erstmal überrascht und dachten uns „Shit!“, aber es war echt cool. Es gab auch keinen Fanboy Moment mit Mark Hoppus oder irgendeine Seltsamkeit. Er war echt nett und wir haben uns echt wohl gefühlt mit ihm.

Habt ihr viel von ihm gelernt? Immerhin ist er ja …

… eine absolute Legende? Ja, wir haben sehr viel gelernt! Er hat uns nahe gebracht, dass wir wirklich ernste und originale Songs brauchen. Viele schreiben Songs, die sich zwar gut anhören, aber nichts bedeuten. Er hat uns gezeigt, wie mein die Wichtigkeit des Songs betont. Zum einen hat er mit uns an Dead And Gone gearbeitet und zum anderen an dem Song Time Machine. Bei Time Machine hat er einfach mit der Bass Line angefangen und wir machten weiter mit der Gitarre und so ist dann der Song entstanden.

Nicht schlecht! Wir freuen uns auf den anderen Songs. 

Wie seid ihr dann zu Alex Gaskarth gekommen?

In 2015 waren wir mit All Time Low auf Tour und wir sind eng mit der Band befreundet. Wirklich nette Jungs und wir wussten, dass er oft Bands hilft und auch produziert. Dann haben wir darüber geredet und er half uns mit zwei Songs auf dem Album Around The World And Back. Das war unser erstes Mal, dass wir überhaupt mit ihm gearbeitet haben. Es war wirklich gut mit jemandem zu arbeiten, der in einer Band ist und auch weiß, wie es auf unserer Seite ist. Nun haben wir ihn für drei weitere Songs für Living Proof nochmal zu uns geholt.

Wie promoted ihr euer neues Album, wenn ihr auf Tour seid?

Wir versuchen unser Bestes, aber wir lassen das Internet ein bisschen die Promo von alleine machen. Außerdem haben wir echt großartige Fans, die Streetteams zusammen stellen und überall Poster und Sticker verteilen. Das ist wirklich cool! Wir machen auch viel In-store Acoustic Shows in den USA. Wir haben auch ein paar Parties geplant und sowas. Wir bemühen uns sehr unser Album in die Welt zu tragen!

Und es funktioniert! Eure erste Single ist echt eingeschlagen ohne viel Werbung.

Ja, dabei haben wir echt lange keinen Song mehr released seit 2015. Jeder dachte sich: „Oh, shit. This band still makes music?“.

Aber jetzt seid ihr ja zurück!

Ihr seid ja dieses Mal nicht lange hier in Deutschland? Was habt ihr so gesehen und wie gefällt es euch?

Dieses Mal haben wir echt nicht viel Zeit hier. Letztes Mal hier in Köln hatten wir die Chance uns umzuschauen. Als wir da waren war gerade auch irgendein Festival, wo alle Leute verkleidet waren. Es war echt verrückt!

Du meinst wahrscheinlich Karneval. 

Ja genau! Das war wirklich schräg. Wir sind an einem Abend los gegangen und ihr könnt euch unsere kleinen verängstigten amerikanischen Hintern vorstellen. Aber das war echt witzig. Das beste sind die gratis Süßigkeiten, die vom Himmel fallen.

Gibt es irgendwas verrücktes, was euch auf Tour passiert ist?

Da gibt es was! Bei einer Show haben wir unser Set mit Elevated beendet. Auf ein mal steht ein Mädchen hinter Derek und tippt ihm auf die Schulter und sagt: „Give me the mic!“. Ich erinnere mich nicht mehr, ob sie gut war, aber das war auch nicht das Verrückte. Sie gab Derek das Mikrophon zurück und wollte stagediven. Aber da war eine Barrikade und auch Security. Als sie los springen wollte, ist sie ausgerutscht und ist mit ihrem Gesicht voran hin gefallen. Ihr ging es gut! Sie hatte diesen epischen Moment auf der Bühne und dann das. Wir haben sie gefragt, ob es ihr gut geht und danach direkt wie sie überhaupt auf die Bühne gekommen ist. Sie hat gesagt, dass sie zu den Security Männern gesagt hat „Schau da!“ und wie in einem Comic ist sie vorbei gerannt. Ich hätte nicht mal den Mut sowas zu tun. Ich bin auch jetzt noch nervös, wenn ich bei anderen Bands auf die Bühne soll.

Du hast heute noch Lampenfieber?

Also ich bin nicht nervös, wenn ich mein Zeug mache, aber wenn ich bei anderen Leuten ihr Zeug machen soll. Das ist wie, wenn man in eine fremde Wohnung kommt und sich dort unwohl fühlt. Ich weiß nie, wo ich mich hinsetzten soll. haha

Das verstehen wir. Haha

Habt ihr für dieses Jahr Pläne wieder auf Europa Tour zu gehen?

Oh yeah! Ich kann es euch noch nicht sagen, aber ihr findet es schon heraus!

Okay. Nun, hast du irgendwelche Songs, die du am liebsten oder auch welche, die du ungerne live spielst?

Ich liebe es All You Are Is History, Elevated und History zu spielen. Die machen wirklich Spaß und sind wirklich energiegeladen. Ich glaube ich habe nicht wirklich Songs, die ich nicht mag zu spielen. Aber ich habe definitiv Songs, die ich schwerer finde. Die machen mich dann ein bisschen nervös. Zum Beispiel All Or Nothing und Slow Burn sind sehr herausfordernd. Aber manchmal macht es mir auch Spaß die schweren Songs zu spielen.

Cool, danke! Wir sind auch schon am Schluss angelangt. Möchtest du noch irgendwas zu deinen Fans sagen? Du hast das letzte Wort.

Einfach ein großes Danke, dass ihr dieses Interview lest! Danke für die Unterstützung und auch die Unterstützung von Away From Life. Unser Album Living Proof ist draußen also hört mal rein!

 

Demons Run Amok - Fest

Teile deine Meinung mit und schreibe einen Kommentar

Kommentar eingeben
Name eingeben