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Dedication Records

Eine der größten Freuden beim Schreiben für AWAY FROM LIFE ist es für mich, immer wieder auf neue, mir bisher unbekannte Bands zu stoßen und sich mit deren Releases auseinanderzusetzen. Und so flatterte diese Woche mit der Post der aktuelle Output von Tyran bei mir ins Haus. Darauf enthalten: vier Songs ihrer ersten Demo sowie zwei weitere Songs der neuen EP Reh, erschienen im September.

Tyran - Demo/Reh (2020)
Tyran – Demo/Reh (2020)

Energiegeladen und extrem düster wüten sich die vier Jungs über die insgesamt rund 11 Minuten. Der hier präsentierte Mix aus oldschooligem Hardcore mit stark metallischen Einflüssen klingt wie eine Abrechnung mit dem verkorksten Jahr 2020 – wutschnaubend und hasserfüllt. Allerdings muss hier betont werden, dass die vier Songs der Demo bereits im Juli 2019 erschienen sind. Die negative Attitüde, gespickt mit Elementen aus Doom, Death und Mosh, steckt dem Quartett aus Polen anscheinend seit jeher im Blut. Der Sound klingt relativ roh. Hier wurde im Nachgang wenig am Mischpult gerade gezogen und geglättet.

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Inhaltlich reicht schon ein kurzer Blick auf die Rückseite des Tapes, um direkt zu wissen, welche Message hier verbreitet wird. „Our lyrics are anti-xenophobic in all ist forms. Deal with it or go and fuck yourself“ – Tyran fahren als auch hier klare Kante und lassen erst gar keine Fragen zu ihrer politischen und gesellschaftlichen Einstellung aufkommen. Dafür gibt es von mir ebenfalls sofort einen Daumen rauf! Ansonsten ist textlich die identische Marschroute zum dystopischen Soundgewand angesagt. Ein Hoffnungsschimmer am Horizont? Fehlanzeige. Hier regieren der blanke Hass und die Dunkelheit höchstpersönlich. Und so endet der letzte Song wie der erste begonnen hat, mit einem Sturm auf Wut.

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Tracklist

  1. Hauser
  2. Rational Utopia
  3. The Hunt
  4. Teamgeist
  5. I Hate You
  6. Glad You’re Dead
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Bewertung
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Mein Name ist Rouven, ich bin 32 Jahre alt und komme aus Bad Berleburg in Nordrhein-Westfalen. Wenn ich nicht gerade auf Konzerten unterwegs bin, trifft man mich wahrscheinlich auf einem Fußballplatz in der Region. Musikalisch liegen bei mir die Wurzeln ganz klar im Punkrock (Pennywise, NOFX, Bad Religion, Millencolin) aber auch Hardcore-Scheiben rotieren bei mir auf dem Plattenteller (Risk it, Champion etc.).

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